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Buchmesse Leipzig 2005:
Hier ein paar Reaktionen auf unseren Stand an der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Die Besucher haben das Revo-Team ganz schön auf Trab gehalten: Die Nachfrage nach unserer Zeitung und weiterem Infomaterial war so groß, dass wir kaum ne Verschnaufpause hatten. Besonders die "Ketzer-Starter-Pakete" waren gefragt. Hier ein paar Bilder:
- „Das ist Bildung!“ (Schülerin, 14) • 𠇭u sollst nicht töten, das ist genau das, was ich immer sage!“ (Schülerin) • „… bin schon lange ausgetreten, habe immer einen Weg gesucht unter dem Motto: ´Ich brauche einen Weg, keinen stationären Aufenthalt [wie die Kirche]´“
- "Ich find euch klasse! Sämtlichste Metal-Fans sind begeistert von euch!"
- (Sophie, Sonneberg)
- "Vielen Dank im Vorraus. Wenn ich mal wieder bei Kasse bin, gibts mal ne Spende." (Alexander, Berlin)
- "Habe euch auf der Buchmesse besucht und war begeistert, dass endlich mal jemand den Fleischfressern ans Bein pinkelt !! Leider habe ich schon all die mitgenommenen Postkarten verteilt ... In diesem Sinne, eine überzeugte Lacto-Vegetarierin" (Lydia, Chemnitz)
- "Hallo, ist es möglich, mir einige Zusatzinfos von Eurer Bewegung zukommen zu lassen? Ist eine Mitarbeit bei Euch möglich?" (Nils, per E-Mail)
- "Wie ist das mit dem Grundgesetz zu vereinbaren, die Zwangstaufe bei den Staatskirchen?" (Wolfgang, Lauterbach)
- "Ich find es gut, dass es neben den großen Kirchen noch Kritiker gibt, die Kritiker sind, ohne sich deshalb gleich von Jesus abzuwenden. Viele die ich kenne machen den Fehler, gleich ganz von Gott abzufallen, weil sie die Nase voll von den Landeskirchen haben. Gut, dass das bei euch nicht so zu sein scheint. Ich glaube zwar nicht an Gabriele, aber ich glaube, dass es auch heute noch Propheten gibt ...“ (Maik, per E-Mail)
Ein Revoleser kürzlich in einem Brief:
„Ich habe jetzt 2 Ausgaben vom ´Revo´ gelesen und bin ganz begeistert. Manches war schockierend, manches erheiternd. Der Inhalt macht nachdenklich, und oft sind es einzelne Sätze, bei denen man stehen bleibt und etwas verweilt.
Besonders gefallen mir vor allem 2 Dinge: Erstens, dass ihr die Missstände klar aussprecht und offen legt, und zweitens, dass ihr es richtig stellt oder Alternativen nennt. Gerade dies ist wichtig, denn letztendlich braucht man immer etwas, woran man glauben kann. Ansonsten wird man haltlos und findet sich in der Welt nicht mehr zurecht. Die Ausrichtung auf Gott macht glücklich und frei. Also, weiter so!“ (Tim, Würzburg)
Buchmesse Frankfurt 2004:
Auch in Frankfurt sind wir ja immer auf der Buchmesse vertreten. Unser Stand wurde sogar zu einem der schönsten fünf Stände gekürt. Und das sagen die Frankfurter Besucher zum Revo:
- „Danke für Ihre Initiative, die mir von verantwortungsbewussten Eltern empfohlen wurde. Ich trat vor Jahren aus der Kirche aus, leider auch erst nach viel zu langem Zaudern. Ich wünsche mehr Menschen die Zivilcourage, den Mut, den Sie haben, zeigen und weitergeben bereit sind. Weiterhin viel Erfolg und Mut!“ (Christine, Hamburg)
- „Ich vertrete eure Absichten voll und ganz, daher werde ich mit den georderten Informationsmaterialien eine kleine Kampagne veranstalten.“ (Bestellt je 5x „Der Jugendliche und der Prophet“ und „200 Gründe, aus der Kirche auszutreten“, dazu Poster, Aufkleber und Postkarten, Benjamin, Schirmitz)
- „Vielen Dank für die Broschüre Gott ja! Kirche nein!. Ich habe sie schon durchgelesen und festgestellt, dass ich überall die gleichen Ansichten habe. Meine Eltern sind auch aus der Kirche ausgetreten und somit auch ich. Ich finde es sehr wichtig, dass so viele Menschen wie möglich Jesus als ihren Vater annehmen und ihn verherrlichen, ebenso wichtig ist es, allen aufzuzeigen ´wer´ die Kirche überhaupt ist.“ (Carmen)
- „Möchte anonym bleiben. Bin mir nicht sicher, ob ihr es wisst: Viele Angestellte in Krankenhäusern, Alternheimen und Kindergärten sind gegen ihre Überzeugung gezwungen, Kirchenmitglieder zu sein, auch wenn sie in staatlichen Einrichtungen arbeiten, da sie im Falle einer Kündigung sonst Schwierigkeiten hätten, eine neue Stelle zu finden … Mir ist noch nicht aufgefallen, dass kirchliche Häuser humaner sind als staatliche. Eher umgekehrt. … Als Angehöriger dieser Berufsgruppen zahlt man monatlich ´Schutzgeld´ (Kirchensteuer), um sicherzugehen, dass man im Falle einer Kündigung schnell einen neuen Arbeitsplatz findet. Wünsche Euch viel Glück! …“
Buchmesse Leipzig 2004:
Inzwischen ist sie schon wieder verjährt, die Messe in Leipzig... Die Rückmeldungen haben vom Inhalt dennoch nichts an Aktualität verloren:
- „Ich habe euch zum ersten Mal auf der Buchmesse am Donnerstag 25.03.04 in Leipzig gesehen und war völlig beeindruckt von euch! Ich bin ja auch vor einem halben Jahr aus der katholischen Kirche ausgetreten, das war vielleicht eine Genugtung!!Also bis bald!“
- „Gott Ja Kirche nein? Habt ihr etwa diese Broschüre? Ja? Super! Ich habe schon ein halbes Jahr danach gesucht. Eine Freundin aus Österreich hat sie, will sie aber nicht hergeben. Super Broschüre! Danke!„
- „Übrigens, meine Mutter ist bereits aus der Kirche ausgetreten und verwendet das Geld der Kirchensteuer nun für eine Patenschaft in der dritten Welt!„
- „Innerlich habe ich immer gewusst, dass ich unmöglich einen Weg gehen kann, welcher mit Leichen gesäumt und mit Blut durchtränkt ist …„
- 5-7 Jugendliche: „Ah cool! Voll eingepackt! Des hängen wir dem Pfarrer an die Tür cool fürn Reli-Unterricht, zum Aufmischen!„
- Eine Passantin zum Motto „Gott Ja Kirche Nein!“: „Ich bin auch eine Christin, macht weiter so!“
Buchmesse Leipzig 2003:
Ist ja schon ´ne Weile her, die Leipziger Buchmesse 2003 trotzdem wollten wir euch einige Zitat-Highlights von Besuchern des dortigen Revo-Standes nicht vorenthalten:
- „Ihr habt recht: An den Herrgott glauben ja! Aber nicht ans Bodenpersonal
- „Ich war lange Atheist. Dann habe ich ein paar Bücher gelesen ... vielleicht gibt es doch einen Gott. Aber dann ohne Kirche. Deshalb gefällt mir euer Motto!“
- „Ich bin während des zweiten Weltkrieges schon ausgetreten, als uns die Pfarrer gesagt haben, wir sollen soviele Russen umbringen, wie möglich...“
- „Ich bin ausgetreten, als ich nach der Wende Kirchensteuer nachzahlen sollte für die Jahre, die ich in russischer Kriegsgefangenschaft war...“
- „Ihr habt recht. Diese Kommunion am Sonntag, diese Schluckimpfung gegen die Hölle, das ist doch bescheuert.“
- „Ich war in der Kirche mit vielem nicht einverstanden und habe mit Gleichgesinnten innerhalb der Kirche eine protestantische Bewegung ins Leben gerufen, um die Kirche zu reformieren. Wir sind kläglich gescheitert. Da bin ich ausgetreten.“
Kontra gab's natürlich auch. Das Extremste: „Sie würden gut auf einen Holzstapel passen.“ Ein Glück, dass das Mittelalter vorbei ist!
Kürzlich gehört:
- "Ich hab's [unsere "Gott Ja! - Kirche nein!" -Broschüre] mit nach Hause genommen und unserem Pastor gezeigt. Der war mit einigem nicht einverstanden"
- 40-jährige Frau: „Ihr seid ja verschärft!“
- "Ich kann gar nicht austreten, denn sonst verliere ich meinen Job [Sozialpädagogin]. Eine Kollegin von mir mußte vor kurzem kirchlich heiraten, sie bekam eine 2-Wochen-Frist von ihrem Arbeitgeber, sonst wäre ihr fristlos gekündigt worden" [Die Kollegin hatte einen Freund und bekam ein Kind]
- Ethik-Lehrer: "Super, was ihr da macht. Die jungen Leute haben keine Werte mehr im Leben. Macht weiter so!" [Nimmt alle Infos mit]
"Niemand darf von seinem Glauben abgebracht werden, nur von seinem Unwissen"
Also vorneweg: Ich bin selbst nicht dafür "gemacht", mich in eine Religion zu versteifen und natürlich erst recht nicht in eine Gruppe. Mit 15 Jahren bin ich (mit meinem ersten und damals einigem Geld) aus der Kirche ausgetreten. Ich brauchte dafür niemanden, der mich darauf bringt. Denn so wie ich mich schon als Kind geweigert habe, Tiere zu essen, bin ich auch von mir selbst drauf gekommen.
Ich finde eure Organisation gut und nützlich, aber ihr müsstet einfach noch für mehr Verbreitung sorgen!!! Ich habe nichts gegen Religionen, aber ich habe was gegen Sekten wie die Kirche: Obwohl ich niemals eingetreten bin (die Taufe ist ja eher eine Art Vergewaltigung), musste ich Geld bezahlen, um auszutreten! Unverschämt!
Also nun zu meiner eigentlichen Bitte: Ich finde euere Heft "Gott Ja - Kirche nein" (200 Gründe, aus der Kirche auszutreten) absolut klasse und nützlich. Es liefert Argument und Hintergrundinfos. Ich war schon immer für große Aktionen und will dieses Heft verbreiten. Ich werde es niemandem aufzwingen, sondern nur mal als Tipp zum Durchlesen schenken, ohne dass für diese Person ein Zwang dabei entsteht ...
Ich bestelle mal 15 Stück von den Heften, ihr könnt ruhig mehr schicken, sie sind bei mir in verantwortungsbewussten, vorsichtigen Händen. Niemand darf von seinem Glauben abgebracht werden, nur von seinem Unwissen!
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