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REVO 22:
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Gott Ja! - Kirche Nein!
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Dieses Motto breitet sich in Europa rasant aus. Immer häufiger taucht es im Fernsehen, im Radio und in den Zeitungen auf. Immer mehr Menschen entdecken für sich, dass Gott genial ist und deshalb eben überhaupt nichts mit den Kirchen zu tun hat. An Gott zu glauben ohne sich gleichzeitig an die Zwänge und seltsamen Bräuche der beiden großen Kirchen zu binden, ist mehr und mehr angesagt.
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Vor allem junge Leute nehmen ihre als Säugling zwangsweise eingegangene Kirchenmitglied-schaft nicht mehr einfach so hin, sondern prüfen und hinterfragen die Aussagen und Lehren der Kirche und deren Vertreter zunehmend kritisch. ‚Der geistige Revolutionär Christus‘ ist natürlich nicht ganz unbeteiligt an dieser Entwicklung. Schon seit über 5 Jahren erscheint diese Zeitung unter dem Motto „Gott ja- Kirche nein“. Umso erfreulicher, dass diese konsequent logische Message immer mehr Zuspruch findet.
Bisher war es nicht so leicht, sich zu der Aussage „Gott Ja – Kirche Nein!“ zu bekennen. Man musste Benachteiligung und Diskriminierung fürchten, vor allem dann, wenn man die Konsequenzen zog und aus der Kirche austrat. Dabei ging es teilweise um schwerwiegende Eingriffe in das Leben der Betroffenen: Die Eltern oder die Dorfgemeinde kehrten ihnen den Rücken zu, oder sie wurden unter einem Vorwand aus ihrer Arbeit entlassen. Inzwischen erkennen jedoch immer mehr, dass die Systematik, mit der die Kirchen dafür sorgten, dass ihre Schäfchen nicht den Schoß der Herde verließen, heutzutage nicht mehr haltbar ist. Kirchenaustritt ist eine Konsequenz des kritisch-analytischen Denkens, zu dem vor allem immer mehr junge Leute fähig sind. Schon jetzt bekennen sich viele zu Gott und kehren der Kirche den Rücken:
„Gott JA – Kirche Nein!“ international
Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums haben die Deutschen von 17 zur Wahl gestellten Institutionen wie Regierung, Schule, Gewerkschaften etc. am wenigsten Vertrauen in die Kirche! Sie belegt mit nur 39% den letzten Platz auf der Vertrauensskala. Das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt fasst eine Umfrage zum Glauben der Deutschen mit der Formel „Gott Ja, Kirche Nein“ (GJKN) zusammen [1]. Aber auch wenn man diese Umfragen nicht kennt, bemerkt man, dass etwas im Gange ist: Plakate mit dem „Gott, Ja - Kirche, Nein“-Logo hängen in so mancher deutschen Stadt, Autos fahren mit dem Aufkleber durch die Gegend und immer wieder begegnet man jungen Leuten auf der Straße, die ein T-Shirt mit unserem Logo tragen. Das Motto erhält viel Zuspruch aus der Bevölkerung. (Einige Feedbacks dazu findest du auf S. 3) Doch der Trend ist nicht nur auf Deutschland beschränkt: „ Gott Ja, Kirche Nein!’, mit diesen Worten könnte die religiöse Einstellung, die derzeit in Österreich herrscht, umschrieben werden“ meint der ORF in einem Radiokolleg [2]. In Spanien macht ein GJKN-Logo auf einer Internetseite Werbung für den Kirchenaustritt [3], ja selbst im stockkatholischen Polen rollt die GJKN-Welle: Die polnische Zeitung Fakty i Mity (Auflage: 200.000) präsen tierte auf ihrer Titelseite das Motto mitsamt leicht modifiziertem Logo gleich in doppelter Ausführung [4]. Die Zeitung vertreibt auch eine polnische Version unserer beliebten GJKN-T-Shirts. Ganz Europa scheint langsam die Augen zu öffnen. Ganz Europa? Nein, ein kleines, unbeugsames Land namens Vatikan leistet unerbittlichen Widerstand. Man scheint – ebenso wie die evangelische Schwester – kalte Füße zu bekommen. Die Kirchen machen sich Sorgen um die Zukunft:
Vielleicht glaubt bald keiner mehr an die Heilswirkung von Gebeinen sogenannter „Heiliger“(Reliquien), an die unbefleckte Empfängnis, an die Unfehlbarkeit des Papstes, daran, dass Gott wie unter Mose zum Kindsmord aufruft oder daran dass schon allein der Glaube ohne die Tat eine Heilsgarantie ist, und vieles mehr. Man versucht jedenfalls die Notbremse zu ziehen, indem man dem allgemeinen geistigen Erwachen durch Training der „Dialogfähigkeit“ der Jungtheologen und Kirchentreuen entgegenwirkt.
Die Kirchen bald ohne Mitglieder?
So wird z.B. vom theol. Studienseminar Pullach ein derartiger Kurs mit dem Titel „Glaube: Ja Kirche: Nein“ angeboten, Radio Vatikan strahlt Sendungen zum Thema im Rahmen der Radioakademie aus, Kirchenzeitungen befassen sich damit. Es gibt sogar ein Buch eines katholischen Journalisten, das die „richtigen“ Antworten für die Diskussion mit den Kirchenuntreuen bereitstellt. Schliesslich fallen dem, der zu seiner Kirche steht, häufig nicht die richtigen Argumente ein, wie in der Buchbeschreibung zu lesen ist [5]. Woran das wohl liegen mag? Vielleicht daran, dass die Kirchen aus den klaren und einfachen Worten Jesu ein undurchschaubares Geflecht von schrägen Glaubenssätzen und unfehlbaren Dogmen gemacht haben, so dass der kirchliche Glaube wahrhaft unergründlich geworden ist?
Kirchentag macht nur ohne Kirche Spass!
Die Lebenseinstellung „Gott Ja, Kirche Nein!“ war auch auf dem diesjährigen ökumenischen Kirchentag in Berlin unverkennbar. Das Interesse der jüngeren Generation an der neu verpackten alten Leier der beiden Amtskirchen war recht gering. Von der Begrüßungsansprache eines Bischofs blieb da oft nichts im Gedächtnis hängen. „Was er gesagt hat?“, wollten wir bei einem Interview wissen. „Keine Ahnung aber die Kellys treten bald auf!“ Viel cooler war da schon das Erleben des Gemeinschaftsgefühls unter den Jugendlichen, und das kann man bei einem Kelly-Family-Konzert doch besser. Der offizielle Grund ihrer Zusammenkunft, der gemeinsame katholische oder evangelische Glaube, spielt da eher eine untergeordnete Rolle. In unseren Gesprächen mit den jungen Kirchentagsteilnehmern haben wir gemerkt, dass viele gar nicht wirklich wissen welche zum Teil abstrusen Lehren sie durch ihre Kirchenmitgliedschaft unterstützen. Man bekommt den Eindruck, dass nicht der Katholizismus oder Protestantismus die Jugendlichen eint, sondern einfach der Glaube an sich, der Glaube an Gott und Christus.
So feierten viele Jugendliche ihren „eigenen Kirchentag“ etwas abseits der zentralen Veranstaltung in Kreuzberg. Erstaunlicherweise war sogar in einer Tageszeitung des erzkatholischen Bistums Würzburg ein Statement zweier Jugendlicher zu ihren revolutionären Ansichten zu lesen: „Wir haben andere Interessen als die Erwachsenen. Wir wollen Leute kennen lernen. Die Erwachsenen wollen lieber an Diskussionsforen teilnehmen.“ (Julia) und „Vorhin haben wir lange mit Leuten der Initiative ‚Gott Ja, Kirche Nein!’ geredet“ (Sven zum Thema Religion) [6]. Sven ist übrigens klar, dass man die Kirche nicht von innen heraus reformieren kann, denn „diese Vorsätze fasst wohl jede Generation, und vergisst es im Alter wieder“. Er meint, wer an der Kirche etwas ändern wolle, komme sowieso nicht in höhere Positionen.
Die Kirche nur was für Denkfaule?
Man merkt, die Zeit ist reif, sich von alten Vorstellungen zu lösen. Wer sich bisher nicht getraut hat auszutreten, sollte dies unverzüglich tun, er liegt damit voll im Trend.
Manche der älteren Semester fragen zwar: „Geht das überhaupt, ‚Gott Ja Kirche Nein!’, ist das nicht ein Widerspruch?“, einige Unverbesserliche meinen sogar: „Ihr spinnt ja total!“. Dennoch: Von solchen Nullcheckern unbeeindruckt blicken heute viele hinter die Fassade des schönen Scheins der Großkirchen, und kommen immer mehr zu der Ansicht: „Gott Ja Kirche Nein!“ geht nicht nur, es ist vielmehr ein Muss! Wer den christlichen Glauben ernst nimmt und die Lehre des Christus als Richtschnur für sein Leben nehmen will, der hat in der Kirche nichts verloren. Denn wer wie die Amtskirchen die Bergpredigt des Jesus von Nazareth als nichtanwendbare Utopie darstellt oder dem Credo folgt: „Der Glaube allein genügt“, der ist nicht für Christus, sondern gegen Ihn. Jesus hat die Bergpredigt sicherlich nicht gelehrt, damit wir eine nette Geschichte mehr in unserem Märchenrepertoire haben. Sein ganzes Leben über war er bemüht, den Menschen klar zu machen, dass nur derjenige zu Gott findet, der seine Lehre hört und TUT!
Manche schütteln bei soviel Kirchenkritik vielleicht verwundert den Kopf: In ihrer Dorfkirche war doch immer alles in Ordnung und auch die örtliche Glaubensgemeinschaft besteht aus lauter redlichen Leuten, denen allen die Lehre des Christus sehr wichtig ist. Sie sollten sich mal schlau machen, wie es jenseits ihres Dorfes, in den großen Institutionen wirklich bestellt ist. Wer den Katechismus durchforscht, der wird sehr erstaunt sein, was er alles zu glauben hat. Wem die Suche darin zu anstrengend ist und wer mehr Hintergrundwissen möchte, der wirft lieber einen Blick in die 22 bisher erschienenen Ausgaben von „Der Geistige Revolutionär Christus“. Viele Kirchenfacts sind auch in der Broschüre „Gott Ja, Kirche Nein“ zusammengetragen. Sie ist kostenlos bei uns erhältlich (siehe Bestellgutschein).
Kirchenaustritt jetzt!
Sodann ein Stückchen schlauer geworden, tritt man am Besten gleich mitsamt seiner ganzen örtlichen Glaubensgemeinschaft aus. Das ist ganz einfach (Anleitung unter www.revo.org) und man ist danach endlich von den vielen Kirchenzwängen befreit, die man als gläubiger Amtskirchler einhalten muss, weil man ja sonst auf ewig in der Hölle schmort (Katechismus). Dabei gibt es die ewige Hölle gar nicht! Und bei den Protestanten entscheidet angeblich Gott, wo man am Ende seines Lebens landet. Wer also das hohe Risiko nicht eingehen will, in die Hölle gesteckt zu werden, sollte austreten. Ein weiterer Vorteil: Er unterstützt dann auch nicht mehr die Machenschaften der Kirche, weder finanziell noch moralisch.
Da kann man nur denen gratulieren, die den Ausstieg schon geschafft haben. Ihr seid Frühchecker! (Sofern man nach 2 Millennien Kirchentyrannei überhaupt von „früh“ sprechen kann). Hoffentlich habt ihr euch jedoch nicht von dem entrückten Gottesbild der Kirchen abschrecken lassen und euch nicht ganz vom Glauben abgewandt. Denn es heißt ja: „Gott Ja Kirche Nein!“
Revo-Tipp für Unentschlossene: Broschüre „200 Gründe für den Kirchenaustritt“
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©1997-2007 Der geistige Revolutionär Christus
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