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REVO 23:

Nimm Dir die Freiheit

Werde frei - sei frei!

„Gott ist Wahrheit! Deshalb: Kirche nein!“ – unter diesem Motto stehen viele der Artikel, die Du in dieser Zeitung gelesen hast. Jeder, der die Wahrheit sucht, kann diese durch unvoreingenommenes Prüfen, durch Abwägen und freies Denken auch finden. Wie ein solcher Weg in die Freiheit aussehen kann, war Thema eines Gruppengesprächs mit Gabriele, das man in der Broschüre „Nimm Dir die Freiheit! Werde frei – sei frei“ nachlesen kann. Wer ist Gabriele?

Wer nicht völlig schlafwandlerisch durchs Leben geht und in die Welt blickt, muss erkennen, dass sich die Menschen auf einem Holzweg befinden. Egosucht und Zerstörung prägen die Erde, und von der in der Schöpfung angelegten Einheit von Menschen, Natur und Tieren ist nicht mehr viel zu finden. Da wir Menschen aber Gottes Kinder sind und Er uns liebt, lässt Er uns auf diesem Holzweg nicht einfach orientierungslos weiter ins Unglück rennen, sondern ruft uns mit konkreten Hilfen zur Umkehr auf. Wie macht Er das? Leider haben die meisten Menschen verlernt, auf die Stimme Gottes in sich zu hören. Deshalb nahm sich Gott zu allen Zeiten Prophetinnen und Propheten, die Ihm als Sprachrohr dienten und die Lichtsprache Gottes in die menschliche Sprache übersetzten. Es waren erleuchtete Männer und Frauen, die ihr eigenes Bewusstsein so weit gereinigt und geläutert hatten, dass sie diese Aufgabe wahrnehmen konnten. In allen Jahrhunderten rief Er durch Prophetenmund Seine Menschenkinder zur Umkehr auf. Er wies ihnen den Weg zu den Gesetzen Gottes, die zu einem freien, glücklichen und friedvollen Leben führen.

Doch kaum jemand hörte auf die Stimme Gottes durch Seine Propheten. Sogar Jesus von Nazareth, der Sohn Gottes und gleichzeitig der größte Prophet aller Zeiten, wurde von seinen Zeitgenossen mundtot gemacht. Nur sehr wenige nahmen Seine Lehre ernst und lebten danach. In den nachfolgenden Jahrhunderten missbrauchten schließlich die Kirche den Namen »Christus« und bauten ihr Dogmengebäude auf, das mit der Lehre des Nazareners nichts mehr zu tun hat.

So ist heute wieder die Zeit, dass Gott eine Prophetin sandte, die uns Menschen erneut die reine, unverfälschte Wahrheit nahe bringt. Durch Gabriele kam ein mächtiges Offenbarungswerk auf diese Erde, das in unzähligen Büchern, Kassetten und Radiosendungen allen Menschen auf dem ganzen Erdball zugänglich ist. In der Broschüre „Nimm Dir die Freiheit! Werde frei – sei frei!“ sind Auszüge aus einem Gruppengespräch wiedergegeben, in dem Gabriele den Weg in die Freiheit erklärt hat. Hier einige Kostproben:


» „Nimm dir die Freiheit“ – gleich: gewinne die Freiheit –, das heißt zuerst einmal, uns zu vergewissern, was wahre Freiheit bedeutet.

Bewältige aktiv dein Leben – hinterfrage deine Stimmungen und Hemmungen

Wie oft hören wir: „Ich nehme mir die Freiheit, dies oder jenes zu sagen oder zu tun“, was meistens darauf hinausläuft, daß wir, ohne den Freiraum und die Belange des Nächsten zu beachten, mehr oder weniger rücksichtslos das tun, wonach uns der Sinn steht, was also wir wollen. Wie steht es hier mit der Freiheit? In Wirklichkeit schaden wir uns selbst und dem anderen, weil die Freiheit, die wir uns nehmen, meist den anderen letztlich unglücklich macht. Für viele heißt, sich seine Freiheit zu nehmen, also: auf Kosten des anderen zu „leben“.

Wenn wir das Wort „Freiheit“ analysieren und die Analyse auf uns selbst beziehen, uns also hinterfragen, warum wir uns an unsere Mitmenschen binden oder es zulassen, daß sich andere an uns binden, werden wir erkennen, daß es einzig das egoistische Ich ist und die Angst, unter Umständen vom anderen verworfen zu werden.

So mancher hebt im Unglück die Schultern

und sagt: „Das ist nun mal mein Schicksal.“ Wer so schicksalsergeben ist, der glaubt nicht an die Freiheit. Wir haben die Freiheit, unser Schicksal selbst zu bestimmen, die Ursachen mit der Kraft des Christus Gottes rechtzeitig zu beheben oder eine schon eingetretene Wirkung, z.B. einen Schicksalsschlag, zu mindern oder abzumildern. Es kommt auf uns an, wie wir mit den Gegebenheiten unseres Erdendaseins umgehen – ob wir wahrhaft leben, indem wir es aktiv bewältigen, oder aber passiv, schicksalsgebunden reagieren.

Viele Menschen verhalten sich wie Sklaven – Sklaven ihres eigenen menschlichen Ichs und folglich dem Einfluß des Ichs anderer unterworfen. Sie binden sich an ihre eigenen Schwächen. Solche Menschen reden von Freiheit und wissen nicht, daß Freiheit im Denken, Reden und Handeln liegt. Jeder Mensch bestimmt für sich selbst seinen Werdegang und somit seinen Weg. Er hat in jedem Augenblick die Freiheit, sich zu entscheiden.

Kein Mensch ist frei von Stimmungen und Hemmungen. Doch unsere Stimmungen und Hemmungen, alles, was uns berührt, sind Hinweise aus unserer Seele; die Bewegungen unseres Gemüts sind die Sprache unserer Seele. Sie spricht zu uns und bittet uns, die Stimmungen, die Hemmungen und Bewegungen zu hinterfragen, um frei zu werden von dem, was wir ihr durch Gefühle, Gedanken, Worte und Handlungen zugemutet haben und eventuell weiterhin zumuten.

Wachsamkeit uns selbst gegenüber ist angesagt.

Bevor wir in unsere persönlichen, allzumenschlichen „Fettnäpfe“ treten, also in unsere alten Fehler, unsere Fehlhaltungen und Schwächen fallen, hat es nämlich schon längst in der Bauchgegend gegrummelt, und das haben wir einfach beiseitegeschoben. So sind wir eventuell in Situationen hineingefallen, die nicht hätten sein müssen, wenn wir auf dieses innere Grummeln, auf den Zeigefinger unseres Gewissens, gehört hätten. Deshalb ist es so wichtig: Sobald wir ein Unbehagen spüren – es sind Hemmungen, Störungen, es ist ein gewisses Unwohlsein –, sollten wir aufmerken: Halt! Hier wird mir etwas signalisiert; hier spricht mein Unterbewußtsein, hier spricht meine Seele zu mir. Was will sie mir denn heute, ja, in diesem Augenblick sagen?

Arbeiten wir das heraus und scheuen uns nicht, das genau anzusehen – denn es sind bestimmt nicht immer schöne Dinge –, und sind wir gewillt, von unserem Übel frei zu werden, dann spüren wir erst, was wahre Freiheit bedeutet. Es entwickelt sich eine innere Stärke und auch letztlich ein Wohlwollen gegenüber unserem Mitmenschen. Wir erwarten nichts mehr von ihm. Wir können ihm geben, soviel wir geben können, ohne uns an ihn zu binden bzw. ohne daß er sich an uns bindet.

Der Weg zur Sinnerfüllung unseres Erdendaseins führt in die Freiheit, in das Freisein. Denn wir sind ja auf dieser Erde, um uns rechtzeitig mit der Hilfe des Geistes Gottes in uns von unserem Allzumenschlichen freizumachen, um sodann den freien Weg zu gehen – für den Nächsten, ohne von ihm abhängig zu sein.

Das ist der Weg

des Menschen ins Himmelreich. Alles andere ist ein eigennütziger Weg, den viele beschreiten, über Jahre, Jahrzehnte, um ihr Ego loszuwerden, der aber immer und immer wieder in das Diesseits führt. Deshalb gibt es auch so viele Menschen. Der freie Weg hingegen ist das Freisein – rechtzeitig frei zu sein, um den Nächsten wahrhaft zu dienen. Das ist Leben. Das ist Nachfolge des Christus. Das führt mehr und mehr zur Gottnähe, zur Gottverbundenheit und zur inneren Sicherheit. Das ist der Weg für jeden Menschen – wenn er ihn gehen will.

Nur Selbsterkenntnis, das Erkennen der Wahrheit über uns selbst, macht uns frei. (…)

Jede Seele verlangt nach Freiheit.

Wir spüren es in unseren Gefühlen und in unserem Gewissen. Ein Satz, den wir in uns bewegen können, wenn wir das möchten. Ein Satz nicht nur für heute: Frei ist der, dem der Tag gehört.

Wer nicht frei wird, der zerschlägt immer wieder alles Gute. Blicken wir doch in unsere Welt – diese Unfreiheit! Jeder will nur vom anderen hofiert werden. Dafür fängt er Kriege an, dadurch gelangt er in Abhängigkeit und vieles mehr. Das Aufwerten vor dem anderen zeigt letztlich die eigene Schwäche; das ist Unfreiheit. Jeder Krieg, auch in Gedanken, ist gegen den Nächsten – ist nichts als die eigene Schwäche. Wenn Nationen Kriege führen – wer angreift, ist immer der Schwächere.

Krieg – ob in Gedanken, ob in Worten, ob ein Land mit Waffengewalt gegen das andere vorgeht –, Krieg ist immer Schwäche.

Freiheit ist ein Geschenk des Vaters.

Aus der Freiheit kann wahrlich die innere Liebe und die innere Verbindung zur Seele des Mitmenschen, aber auch vor allem die Kommunikation zu Gott, unserem Vater, entwickelt werden. Dann schauen wir nicht mehr auf den Mitmenschen, in der Erwartung, daß er etwas für uns tun soll – wir sind in uns frei, um die Liebe zu Gott zu entwickeln.

Liebe Geschwister, befreien wir uns durch die tägliche Selbstbeobachtung und Bereinigung von dem, was uns noch bindet, so entwickelt sich allmählich die Freiheit, die uns die Kraft gibt, selbstlos, ohne dabei an uns zu denken, da und dort anderen zu helfen. Denn der Sinn unseres Erdendaseins ist, wieder die Kommunikation zur Freiheit, zum Göttlichen, in uns zu erlangen, um zu erspüren, was Gott in dieser Welt mit uns vorhat. Wir sollten uns nicht damit begnügen, von der Wiege bis zur Bahre immer nur unseren persönlichen Weg zu gehen, sondern Gott möchte, daß sich der Mensch nach einer gewissen Zeit die innere Reife, gleich innere Freiheit, erarbeitet hat, um den Nächsten zu spüren, um dem Nächsten zu dienen und zu helfen.

Im Folgenden ein Hinweis, wie wir Freiheit und weitere innere Werte, also innere Reife, gewinnen können:

Sind wir bestrebt, die Weisungen der Bergpredigt in den Situationen unseres Alltags zu befolgen, indem wir z.B. jeglichen Kampf gegen unseren Nächsten aufgeben, das Kämpferische in unseren Gefühlen, Empfindungen und Gedanken in immer feineren Nuancen erkennen und es mit der Hilfe und durch die Kraft des Inneren Christus besiegen, dann wird Sein Licht in uns immer mehr aufleuchten, und wir werden im Alltag Sein Wirken auf mannigfache Art und Weise erleben.

Wer lernt, Christus in sich zu erfahren und zu erspüren, der gewinnt inneren Halt, Unabhängigkeit, innere Sicherheit und Stärke – Gaben des Allerhöchsten, die unzerstörbar sind, weil Gottes Kraft, Liebe und Weisheit von Dauer sind.

Werden wir also frei, um frei zu sein! Frei sein ist Lebensqualität, frei sein ist Friede, frei sein ist Liebe und Einheit. Also:

Werde frei, und sei frei.«



Willst Du mehr zu "Nimm Dir die Freiheit" erfahren?
Die Broschüre kannst Du anfordern bei Verlag DAS WORT,
Tel: 09391/504-135, e-mail: info@das-wort.com

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