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REVO 23:

Die Tier-Kinderschänder

"Gott JA! Kirche Nein." auf PolnischBlutiges Gemetzel hinter verschlos-senen Türen:

Millionen Kindern wachsen heute in Deutschland unter grauenvollen Umständen auf. Viele sehen in ihrem Leben nie die Sonne. Die meisten werden als Jugendliche getötet.

Das Schicksal von Tina ist erschütternd: Hinter Gittern geboren, wird sie mit der Nuckelflasche und einer billigen, milchähnlichen Brühe aufgezogen. Sie darf nie nach draußen. Sie wächst auf, ohne mit anderen Kindern spielen zu können. Kaum geschlechtsreif, soll sie ihr erstes Baby bekommen. Nach einer schmerzenden künstlichen Befruchtung wird sie tatsächlich schwanger und bekommt neun Monate später einen Jungen: Manuel.
Doch Tina kann sich darüber nicht freuen: Ihr Kind wird ihr nach zwei Stunden weggenommen. Sie sieht Manuel nie wieder. Was sie nicht weiß: Ihr Sohn wird mit der Nuckelflasche aufgezogen, mit Essen vollgestopft und im Alter von wenigen Wochen abgeholt. In einem Todeslager zerfetzt schließlich ein Metallbolzen sein Gehirn. Der Kleine wird an einem Bein aufgehängt, die Halsschlagader mit dem Stichmesser aufgeschlitzt und der noch warme Körper nach dem Ausbluten zerlegt. Anschließend machen sich Kadaverfresser gerne über die Leichenteile her, weil sie so zart und hell sind.

Ein Leben hinter Gittern

Für Tina geht das Leben in ihrem traurigen Gefängnis weiter. Licht gibt es nur von flackernden Neonröhren. Unter dem löcherigen Boden stinkt es unerträglich. Fliegen und Krankheitserreger machen ihr zu schaffen. Sie versucht zu fliehen, aber es ist nicht möglich. Zweimal jeden Tag wird ihre Muttermilch, die eigentlich für Manuel bestimmt war, von einer Maschine abgesaugt. Tina hat ständig Hunger und Durst.
Eines Morgens merkt die junge Mutter, dass es zu Ende geht. Sie ist matt und mutlos geworden. Eine Entzündung schwächt sie jeden Tag mehr. Ein Arzt kommt und pumpt sie mit Antibiotika voll. Doch die Krankheit kann er nicht heilen. Tinas Schicksal ist besiegelt: Gegen ein Blutgeld kommt ihr Henker und transportiert sie in das Lager, in dem schon Manuel sein Leben lassen musste.
Das Schicksal von Tina wiederholt sich jedes Jahr millionenfach. Tina ist eine Milchkuh, wie sie in deutschen Ställen „Standard“ ist. Wenn eine junge Kuh nach durchschnittlich 27 Monaten zum Schlachter kommt, hat sie nach menschlichem Wachstumstempo ein Alter von 15 Jahren erreicht. Sie stirbt also in einem Alter, in dem man bei uns Menschen noch nicht mal volljährig ist.
Für Gaumenfreuden wie Schnitzel, Steak, Wurst, Käse, Joghurt und Milch werden täglich Tausende von Tierkindern geschändet: in engen Ställen gehalten, gequält und schließlich am Fließband totgemetzelt wie gefühllose Ware.
Dem gewürzten Stück Fleisch auf dem Teller sieht man eben nicht an, wie viel Leid drinsteckt. Viele ahnen es zwar, wollen es aber lieber nicht genau wissen. Das könnte einem ja den Appetit verderben… Und so sind es jeden Tag Millionen Menschen, die durch den „Genuss“ von Tierfleisch zu Tierkinder-Schändern werden. Denn die meisten „Nutztiere“ werden nie erwachsen! Nach eine kurzen, qualvollen Kindheit wird ihrem Leben ein Ende gesetzt, sobald der Geldgewinn am größten ist:


So leiden Tierkinder in Deutschland

Millionen von Tierkindern leiden jeden Tag:
für das Früh-stücksei, für die Milch, für das Schnitzel.

44 Mio. „unbrauchbare“, männliche Küken von Lege-hennen werden in Deutschland pro Jahr mit Kohlenmonoxid vergast, lebendig in Schredder-Maschinen geworfen oder in Mülleimern erstickt.

Kühe geben nur Milch, wenn sie eine Geburt hinter sich haben. Sie werden deshalb meistens künstlich befruchtet. Dabei werden so viele Kälbchen geboren, dass es von der EU für jedes „entsorgte“ Kälbchen eine Schlachtprämie gibt. Die Tiere werden zu Tiermehl, Hunde- oder Katzenfutter verarbeitet oder einfach vernichtet.

Über 1.000.000 Rehe erschießen Jäger jedes Jahr in Deutschland. Bei der Jagd wird teils vor den Augen der kleinen Kitze die Mutter erschossen.

Deutschland exportiert jährlich etwa 50.000 Lämmer. Oft werden sie lebend in den Nahen Osten gebracht, wo sie geschächtet, also lebendig ausgeblutet werden.

Diese Todesliste ließe sich noch sehr lange fortsetzen.


Die Fleischindustrie unterstützt währenddessen mit ihrer – recht peinlichen – Werbung fleißig längst widerlegte Ernährungslügen. Denn Fleisch ist eben kein Stück Lebenskraft. Im Gegenteil: Wer viel Fleisch und Milchprodukte isst, hat ein höheres Risiko, an Krankheiten wie Rheuma, Diabetes, Alzheimer und sogar Krebs zu erkranken. (Weitere Infos dazu: Revo-Artikel: “Fleisch essen macht krank!“, www.fleisch-macht-krank.de, www.vegetarismus.ch).

Haben Tiere eine Seele?

Doch wie kommt es eigentlich, dass unsere Gesellschaft Tiere wie Abfall behandelt, so grausam quält und zu Millionen ermordet? Wie kommt es, dass Tiere bei uns kaum Rechte und im Alltag fast keinen Schutz haben? Ein Grund, wieso das „christliche Abendland“ Tiere verachtet und ausbeutet, ist die Lehre der beiden großen Kirchen KAKI [1] und LUKI [2], die Priester seit Jahrhunderten den Menschen eintrichtern.
Frei nach dem Bibel-Motto „Macht euch die Erde untertan“ steht z.B. im katholischen Katechismus, was jeder Katholik zu glauben hat: „... darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. ... Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, ...“ [3] Und LUKI verkündet, „dass das Verhältnis zwischen Mensch und Tier unaufhebbar von Gewalt geprägt ist, …“ [4]

Solche gefährlichen Aussagen sind vor allem eine Rechtfertigung für Massentierhalter, Metzger und gewissenlose Folter-Forscher. Von echtem Tierschutz ist bei den Kirchen keine Spur! Nicht umsonst baten Tierschützer von PETA – der weltweit größten Tierrechts-organisation – den Papst, sich öffentlich für den kirchlichen Holocaust an den Tieren zu entschuldigen [5].
Doch passiert ist nichts. Noch heute werden z.B. Jahr für Jahr während „heiliger“ Kirchenfeste – vor allem in Italien, Spanien, Südfrankreich oder Mexiko – Tiere geschlachtet, gejagt, verletzt und getötet. Noch heute verschlingen Millionen Kirchenchristen täglich Millionen unschuldiger Tiere und bekommen gleichzeitig den Kirchensegen.

Jesus liebte die Tiere

Wie würden sich die Menschen heute verhalten, wenn KAKI und LUKI die Wahrheit gelehrt hätten? Wenn bekannt wäre, dass Jesus von Nazareth die Tiere liebte und das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch auf sie anwendete? Wie sähe heute die Natur aus, wenn die Päpste verkündet hätten, dass Tiere und Natur auf der Erde ein Geschenk Gottes an uns Menschen sind? Dass wir Menschen dieses Geschenk achten und pflegen sollen anstatt es zu zerstören? Die Erde könnte ein Paradies sein.

Jeder kann selbst entscheiden, ob er ein Tierkinder-Schänder sein möchte oder nicht. Falls nicht: Als angehenden Vegetarier erwartet dich eine ungeahnt vielseitige Ernährung, die gesund ist und fit macht! Ein Blick in ein gutes vegetarisches Kochbuch lohnt sich allemal! Wer die Tiere wirklich liebt, der tritt aus der Kirche aus und verwendet die Kirchensteuer lieber für den Tierschutz, z.B. für die Aktion „Hilf mit, Leben zu retten, schon 1,- Euro hilft!“ (siehe auch Revo-Artikel: „Helft mit, Leben zu retten!„ ).
Wenn sich viele Menschen ein Herz nehmen und ihr Verhalten ändern, wird diese Welt auch für die Tiere besser.

Quellen, Anmerkungen:
[1] kurz für katholische Kirche
[2] kurz für lutheranische (evangelische) Kirche
[3] Katechismus der katholischen Kirche, 1993, Nr. 2417, S. 609+618
[4] „Zur Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf“: www.ekd.de/EKD-Texte/2086_tier_1991_tier3.html
[5] „Tierschützer bitten Papst, Tiere in das Schuldbekenntnis aufzunehmen …“: www.peta.de/pn/news_00/news0315.html
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