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Jetzt schnell noch sündigen!
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Papst Benedikt gewährt allen Gläubigen, die zum Weltjugendtag nach Köln kommen, vollständigen Sündenerlaß! Steht uns jetzt eine Welle von Straftaten unmittelbar vor dem WJT bevor?
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Per Dekret erklärte der Bayer Joseph Ratzinger in seinem Amt als Papst Benedikt XVI am 8.8.05, dass er allen Weltjugendtagteilnehmern einen vollkommenen Ablass gewähren werde. Voraussetzungen für den Nachlass aller zeitlichen Sündenstrafen sind Teilnahme an der feierlichen Abschlussmesse mit Herrn Ratzinger, desweiteren „Beichte, entschlossene Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters“ [1].
Das läßt sich doch einrichten: Anstatt im Fegefeuer zu brutzeln oder für immer und ewig in der Hölle schmoren, einfach schnell nach Köln fahren, entschlossen in Zukunft jede Sünde meiden und schon kann man sich ein wolkiges Plätzchen mit Aussicht nach dem Tod erhoffen. Und vorher am Besten noch schnell sündigen was das Zeug hält. Mal ehrlich, wann ergibt sich schon einmal die Gelegenheit Untaten zu begehen, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen?
Doch damit nicht genug. Vom katholischen Nachrichtendienst erfahren wir auch: „Den Ablass kann man für sich gewinnen oder fürbittend den Verstorbenen zukommen lassen“ [1]. Also Sündenerlass für die Toten. Diese Nachricht könnte im Himmel für Angst und Schrecken sorgen. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn ein Teilnehmer der pästlichen Abschlussmesse auf die Idee kommt, den Ablass einem verstorbenen Schwerverbrecher zukommen zu lassen. Wird der dann schnurstraks aus der Hölle in den Himmel befördert und kann dort weiter sein Unwesen treiben? Was, wenn gar ein tyrannischer Diktator oder Kriegsherr den Ablass erfährt?
Tja, wenn der Bayer Ratzinger wirklich den Menschen die Sünden erlassen könnte, wie er uns weissmachen will, dann stünden uns wahrhaft absonderliche Konsequenzen bevor. Doch dieser neuerliche Versuch, junge, von Christus begeisterte Menschen auf das kirchliche Glatteis zu führen, hat mit der Lehre des Jesus von Nazareth gar nichts zu tun. Christus lehrte:
"Nur derjenige, an dem sich der Nächste versündigt hat, kann die Sünde vergeben. Kein Unbeteiligter, ein Zweiter oder Dritter, kann ihm die Sünde vergeben.
Was der Mensch sät, das wird er auch ernten - es sei denn, er bereut seine Sünden, die Gesetzeszuwiderhandlungen, rechtzeitig und bittet durch Mich, den Christus, seinen Nächsten um Vergebung. Wenn dieser ihm vergibt, ist die Sünde von ihm genommen, denn Gott tilgt alles, was bereut und vergeben ist - und wenn der Mensch sich bemüht, Gleiches nicht mehr zutun. (...)
Nur der kann ins Himmelreich eingehen, der von seinem Nächsten Vergebung erlangt hat. Daher achte, o Mensch, auf deine Gedanken und deine Rede, daß sowohl Gedanke als Rede Meinem Gesetz entsprechen. (...)
Von Sünden lossprechen kann kein Mensch, nur Gott."
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(aus „Das ist Mein Wort - Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu - Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen“, Verlag Das Wort)
Quelle:
[1] www.kath.net, 08. August 2005
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