Gespräche über Gott
It's my Life! - Bestimmung oder Zufall?
Tatort Bahnhof - Der Revo war live dabei
Es dunkelt. Der Würzburger Hauptbahnhof ist plakatiert.
Blaue Aufschrift: IT´S MY LIFE.
Etliche
Hinweisschilder mit Pfeil. Wir gehen die angegebene Richtung, quer durch drängelnde
Passanten, Treppe hoch - 1. Stock bis ... Konferenzräume. Die Zeit: 19.55
Uhr! Der Saal: halb leer! Musik: gut! Spannung: steigt! 20.00 Uhr: Der Saal
füllt sich doch! 20.10 Uhr: Noch immer kommen Jugendliche. ...plötzlich
ist es 20.15 Uhr, und ab geht’s für eine neue Runde von: GESPRÄCHE
ÜBER GOTT live mit dabei: Das Zeitungsteam von »Der geistige Revolutionär
Christus«, kurz: Der REVO .Das Thema: IT'S MY LIFE - Bestimmung oder Zufall?
Oder kann ich mein Leben selbst in die Hand nehmen?
In der Einführung geht es darum, was Religion, Wissenschaft
und Astrologie zur Vorherbestimmung sagen. Es ist ja echt interessant, daß
die evangelische Kirche dankt, man sei schon vom Moment der Geburt an entweder
für den Himmel oder für die Verdammnis vorherbestimmt (Prädestination).
Der REVO: ...das klingt ja echt abenteuerlich! Unfaßbar, daß jemand
tatsächlich so etwas glaubt! Für die Wissenschaft ist der Mensch einfach
ein Zufallsprodukt der Evolution. Ohne jeden Sinn.. Der REVO: ...eine sehr unbefriedigende
Ansicht!
Das Gespräch zündet schon während der ersten
Sätze! Thema Nr. 1: Muß ich etwas tun oder genügt der Glaube?
Ein Jugendlicher meint, der Glaube sei das Wichtigste! Ein anderer: „Dann könnte
ich ja mein ganzes Leben wie ein Verbrecher leben! Wenn ich an Gott glaube,
komm' ich ja eh in den Himmel!“ Ein Mädchen sagt: „Ich denke, Christus
hat doch damals alle Sünden der Menschen auf sich genommen. Wenn ich Ihn
also annehme, an Ihn glaube, dann sind mir auch meine Sünden vergeben!“
Ein andere Stimme: „Glaubst Du denn echt, daß wenn ich zum Beispiel jemanden
sehr geschlagen habe, und derjenige haßt mich dann dafür, dann könne
mir Christus vergeben? Ich denke, nur derjenige kann mir vergeben, dem ich es
angetan habe!“ Richtig spannend wird es, als ein Jugendlicher die Frage aufwirft:
„Kann ich nicht auch ohne Glaube und Religion ein ethisches Leben führen?
Ich kann mich doch auch nach meinem inneren Gefühl richten! Wozu muß
ich da an irgendeinen Gott glauben oder an den rosa Fenstervorhang? Der REVO:
...gute Frage, denn so denken echt viele Jugendliche heute! Super auch die Toleranz
im Gespräch: „Wenn Du ohne Religion gute Werte leben kannst, find´
ich das voll o.k. Für viele ist es leichter, sich einfach auf das Gewissen
zu verlassen - denn bei den tausend Auslegungen des Glaubens in der Theologie
wird einem der Glaube ganz schön vergrault. Ich selber glaube zwar
an Gott, aber ich kann Dich gut verstehen!“ Der REVO: ... wir sind echt begeistert,
zu sehen, wie ernsthaft man hier über Lebensfragen spricht! „"Ich find',
das mit Glauben, Vertrauen zu Gott usw. ja ganz gut. Aber was machst Du, wenn
dich mal ein Schicksalsschlag trifft, zum Beispiel sitzt Du morgen im Rollstuhl.
Redest du dann auch noch von Vertrauen und Liebe?“ Viele Jugendliche sind sich
einig: Was im Leben auf uns zukommt, hängt damit zusammen, wie man gelebt
hat! Ein anderer hält dagegen: „Ja, was ist dann mit den Kindern, die verkrüppelt
zur Welt kommen? Haben die vielleicht schon als Embryo gesündigt?“ Ein
Jugendlicher erzählt aus seiner Kindheit: Er war da so krank geworden,
daß er es kaum überlebt hätte. Damals habe er sich auch diese
Frage gestellt. Und er habe dann begonnen, an die Reinkarnation zu glauben.
Das habe ihm geholfen, dann für ihn war es nun nicht mehr ungerecht, daß
gerade ihm es so schlecht ging. Der REVO: ... stimmt, durch die Reinkarnation
wäre jetzt endlich auch mal die Frage nach der vermeintlichen Ungerechtigkeit
Gottes geklärt! Und steht nicht auch in der Bibel das Gesetz von Saat und
Ernte? Die Zeit: 22.10 - Die Gesichter: erstaunt! Die Zeit verging wie im Flug!
Auch nach Ende des Gesprächs wird in Bahnhof und Kneipe noch weiter gesprochen.
Eines ist gewiß: Der REVO ist begeistert! Und am 25. 9. sind wir natürlich
in den Greisingsälen wieder live vor Ort, wenn es heißt: GESPRÄCHE
ÜBER GOTT, denn jetzt mal ganz ehrlich: wo kann man heute noch so offen,
ernsthaft, interessant und frei über Gott reden?
„Worek piasku - Sandsack“ ist die erste neue Vokabel,
die ich in mein polnisches Wörterheft eintrage. Dann „Woda wzbiera - das
Wasser steigt“ und schließlich „powódz - Überschwemmung“.
Ein Sprachkurs mit Überraschungen - mitten im überschwemmten Wroclaw
(zu deutsch Breslau). Keiner hat’s geglaubt. So wie immer, wenn man vor dem
Fernsehen sitzt und weiß, daß die schlimmen Sachen immer nur irgendwo
anders passieren. Und dann ging es rasant schnell. Noch bevor der Präsident
von Wroclaw mit seinen Stadträten irgendeine verspätete Maßnahme
ergreifen kann, schleppen die Leute Säcke, um Straßen und Häuser
zu retten. Noch am Samstag morgen kaufe ich im großen Kaufhaus „Centrum“
Zahnbürste, Socken und Kekse - am Nachmittag ist der ganze Straßenzug
überschwemmt. Keiner denkt mehr an Einkaufen. Es werden Säcke angekarrt
und Säcke und Säcke. Einige führen noch ahnungslos im Park ihren
Hund spazieren und erfreuen sich an der Nachmittagssonne, andere packen die
notwendigsten Sachen und evakuieren sich selbst. In einem Stadtteil sind die
Häuser schon bis zum ersten Stock Land unter, die Bewohner sehen aus dem
Fenster, mit leerem Blick. In den noch trockenen Straßen beobachten die
Leute, wie das Wasser sich seinen Weg bahnt. Und weinen. Aus den Gullis sprudelt
das Wasser wie aus einem Springbrunnen. Am Straßenrand verkaufen die Leute
Wasserflaschen und Brot, die Läden sind alle zu. Die Straße, in der
wir wohnen, ist noch trocken, aber es gibt weder Strom noch fließendes
Wasser. Wir sitzen im Halbdunkel vor dem mit Batterie betriebenen Küchenradio
und hören „Radio Wroclaw“. Fast ununterbrochen fährt ein Auto mit
Blaulicht vorbei - für viele Menschen wird die Nacht zum Tag. Als nach
zwei Tagen der Fernseher von alleine anspringt, wissen wir: es gibt wieder
Strom. Auf allen Kanälen die neuesten Bilder vom Hochwasser. Grausig. Ein
Stall voller ertrunkener Kühe, verwüstete Wohnungen, verzweifelte
Menschen, Häuser unter Wasser. Die Bewohner hängen weiße Fahnen
und Plastiktüten aus den Fenstern - das bedeutet „wir brauchen Trinkwasser“.
Kommt zwischendurch ein Kinderfilm oder eine amerikanische Schnulze, wird alle
paar Minuten ein Aufruf eingeblendet. Zum Beispiel „Die Bewohner des Stadtteils
sowieso mögen sich bitte dringend evakuieren“ oder da und da wird dringend
Brot und Wasser benötigt“ oder „alle verfügbaren Kräfte bitte
nach sowieso zum Säckeschleppen“ oder Die Eltern des kleinen Piotr mögen
sich bitte unter folgender Telefonnummer melden...“. Trinkwasser ist in den
nächsten zwei Wochen das höchste Gut. Kaum ist das Hochwasser nach
ein paar Tagen etwas gesunken, geht die Angst vor Seuchen und Krankheiten um.
Die Direktorin unseres Sprachkurses teilt Desinfektionstüchlein aus. Das
Technische Hilfswerk bereitet Wasser auf und fährt es in alle Stadtteile.
Zweimal täglich ziehen wir mit Eimern los, um Wasser zu holen. Trinken
darf man dieses Wasser nicht. Wir nehmen es zum Waschen und abgekocht zum Geschirrspülen.
Mittlerweile habe ich nicht nur polnisch gelernt, sondern auch, wie man sich
am effektivsten mit einem kleinen Eimer Wasser die Haare und sich selbst wäscht.
Das gebrauchte Wasser wird schließlich für die Klospülung aufbewahrt.
Als ich nach vier Wochen wieder nach Hause komme, habe
ich erst einmal einen Kulturschock. Wir sind ein verwöhntes Volk!. Wir
regen uns auf, wenn die Bohnen in der Kantine holzig sind oder der Salat zu
teuer. „Wer will Kaffee?“, heißt es am Nachmittag. Dazu gibt es feine
Caramel-Bonbons mit Schokolade außenrum und man erfährt dies und
das, redet Belangloses und ach so Wichtiges. Und 800 km weiter stinkt es aus
den Kellern, sieht man Müllberge aus kaputten Möbeln und die Menschen
überlegen, wo sie für ihre Kinder ein altes Klappbett auftreiben können
- sie selbst schlafen auf dem Fußboden - sofern der nicht weggeschwemmt
wurde. Muß man tatsächlich alles verlieren, um es schätzen zu
lernen? Immerhin spenden wir ja für die armen Hochwassergeschädigten
und dürfen getrost die anspruchsvollen und arroganten Schnösel bleiben,
die wir sind. Holzige Bohnen sind schließlich wirklich eine Zumutung!
Betrachten wir unserer Erde, unser Leben doch einmal
ganz anders - zum Beispiel mit den Augen einer kleinen Ufo-Besatzung von einem
anderen Stern... Das Raumschiff nähert sich langsam der Erde. Beogachtungsposten
1
meldet: Die Luft ist sehr schlecht - zuviel Kohlendioxid!
Wasserproben weisen auf große Verschmutzung hin. Wie wollen die Menschen
weiterleben? Sie benötigen doch Wasser, Luft und eine Erde zum weiterleben?
Wie sie die Erde zerstören, das könnte man mit einem Mann vergleichen,
der auf einem Ast sitzt und gerade diesen Ast absägt.“ Das ist schon
seltsam“, sagt Beobachtungsposten Nr. 2. Aber was ich noch viel seltsamer
finde, ist daß sie sich gegenseitig umbringen. Ganze Völker metzeln
sich nieder. Wer profitiert davon?Diejenigen, die Waffen an beide Seiten verkaufen?
Sie machen auch an Tieren seltsame Versuche und quälen sie. Oder sie schlachten
die Tiere und essen sie. Kannibalisch, nicht? Anscheinen denken sie nicht besonders
logisch. Sonst würden sie doch wissen, daß wir alle Kinder Gottens
sind und niemand das Recht hat, jemanden umzubringen oder zu quälen.“
Sie scheinen auch sonst nicht logisch zu denken“, meldet sich wieder Nr. 1.
Sieh nur! Sie gehen in prunkvolle Bauten, um zu beten und sie beten einen alten
Mann im roten Gewand an, anstatt direkt zu Gott zu beten. Wenn sie einmal genau
nachdenken würden, würden sie merken, daß man zu Gott überall
beten kann.“ Nr. 2 fährt fort: Es ist bei ihnen auch so, daß
ein kleiner Teil ihrer Bevölkerung sehr viel zu essen hat und die Nahrung
teilweise vernichtet, um den Preis stabil zu halten, wie sie sagen. Ein anderer
Teil stirbt vor Hunger...“
An dieser Stelle steigen wir aus der Geschichte aus,
denn es kann gut sein, daß die beiden die Erde noch mehrere Stunden besichtigen.
Dann werden ihnen noch viele unlogische Dinge begegnen. Doch diese Zeitung hat
leider nur vier Seiten...!
Der Papst kam nach Paris - Aber nicht allein...!
Es kamen auch 70 junge unerschrockene Urchristen und
verteilten einen Handzettel mit diesem revolutionären Text:
Papst NEIN!
Jesus Christus JA!
ABER WARUM . . ? Was
wollten wir mit den Handzetteln sagen?
Jesus sagte vor 2000 Jahren „folget mir nach!“ und „Ihr
sollt nur Einen euren Vater nennen, unseren Vater im Himmel!“ - Wir brauchen
also keine Mittler und erst recht keinen Papst, denn wir wollen Christus nachfolgen
und uns nicht nach Menschen richten.
Unsere Redaktion war live vor Ort!
Reaktionen der Jugendlichen in Paris:
| »Der Papst
ist für mich ein Vorbild -
und ich brauche ein Vorbild.« |
|
| »Ich habe den Papst jetzt gesehen, aber glücklicher bin ich deswegen nicht! Aber dafür hatte ich eine Woche Paris für 60 DM - gesponsort von unserer Kirchengemeinde...« | |
| »Ich denke so wie ihr, wer seid ihr? Was macht ihr?« | |
| »Wir sind vom Treffen total enttäuscht. Wir hofften auf Antworten auf unsere Lebensfragen, bekamen aber nur Floskeln zu hören. Das hätten uns viele »normale« Leute besser beantworten können!« | |
| »Du
willst direkt zu Christus beten, ohne Papst? Das ist ja Exorzismus!«
(Wir finden: Dieser Ausspruch sollte uns zu denken geben!) |
|
| »Papst
nein! - Ja, das nehm’ ich gerne.
Und euer Zettel ist super, macht weiter« |
Ethik & Moral
Die Jugendlichen in Deutschland sehnen sich nach ethisch-moralischen Werten. Das ergab eine Umfrage des Sozialpsychologen Gerhard Schmidtchen unter 5500 jungen Leuten. Er erstellte eine Statistik aus den Antworten auf folgende Frage:
Welche Werte sind Jugendlichen eigentlich
noch wichtig? :
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| Ehrlich zu sich selbst sein |
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| Höflich und zuvorkommend sein |
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| Verzichten können |
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| Die Zeit nutzen |
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| Anderen vergeben |
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| Anderen nicht weh tun |
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| Sich durchsetzen |
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| Ideale verwirklichen |
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| Eigene Bedürfnisse leben |
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| Wohlstand nicht überbewerten |
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| Nicht Gleiches mit Gleichem vergelten |
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Schon mal mit einem Propheten gesprochen?
Nein?
Lies das Blatt der Wahrheit »Der Jugendliche
und der Prophet« Hier ein Auszug:
Sieh das Leben Jesu, vergegenwärtige Dir den spontanen,
dynamischen jungen Mann,
der mit Seinen Aposteln auf den staubigen Straßen
umherzog und die Frohbotschaft der Liebe Seines Vaters verkündete, der
unter dem Sternenzelt zu hause war, der in jedem tier, in jeder Pflanze Gottes
Walten sah, der Seine Apostel, Jünger und Jüngerinnen in den feinsten
Gesetzen des Alls unterwies, der unter dem Baum saß und sie belehrte,
der auf dem Felde stand und Tausenden die Frohbotschaft des Lebens verkündete,
die Bergpredigt, der mit einigen Aposteln in das Boot stieg und auf den See
Genezareth hinausruderte,
Jesus, der den damaligen Pharisäern und Schriftgelehrten,
den Heuchlern, ordentlich die Wahrheit sagte. Jesus war also kein Brimborium-Verwalter
- Er verkörperte die Spontanität Inneren Lebens.
Betrachtet man heute die kirchlichen Amtsträger mit
ihren Titeln und »Würden«, mit ihren Talaren, Gewändern
und ihren Kirchenbauten, so müßte eigentlich ein jeder sagen: Hier
stimmt etwas nicht.
Dort der schlichte Jesus von Nazareth, der Gottessohn
und hier die »amtlichen Würden-träger«, die mit »Würde«
etwas vertreten, das Jesus nicht gelehrt hat.
So, wie sie sind, war Jesus nicht. So, wie sie lehren,
reden, handeln und letztlich leben, entspricht es nicht der Lehre des Jesus
von Nazareth.
In gewisser Weise darf auch ich (der Prophet) unabhängig
vom Alter, diese spontane, ewige Gotteskraft spüren, die innere ewige Jugend,
die Frische des Geistes, das Leben, das einmalig ist. Jeder, der mehr und mehr
sein Allzumenschliches ablegt, gleichsam mit der Hilfe Christi opfert, und mehr
und mehr tut, was Gott will, erschließt die lebendige Quelle der höchsten
Kraft in sich, die ewig frisch und klar und jugendlich ist.
Denn Jesus sagte uns: Folget Mir nach! Folgen wir
Ihm nach, dann tun wir, was Gott will, und wir erleben in uns, an uns
und durch uns ähnliches wie unser Vorbild Jesus, der Christus.
Du brauchst also gar nicht viel von Gott zu reden. Tue,
was uns Jesus geboten hat, und bejahe den spontanen, jungen Mann, Jesus von
Nazareth, dann erlangst du Freude, zu tun, was Gott will. Dann bist du kein
Nachahmer mehr, kein Brimborium-Anhänger, sondern der spontane Jugendliche,
der in seinen Gedanken und in seinem Verhalten immer wieder Gott die Ehre gibt,
indem er fragt: Wie hätte sich Jesus in diesen und jenen Situationen verhalten,
was will Er mir in meinem Verhalten, durch meine Gedanken, durch meine Wünsche
sagen?Lieber Bruder, blicke nicht auf den antiquierten Gott, den die kirchlichen
Amtsträger lehren, sondern lasse Christus in dir auferstehen! Er, Jesus,
der junge Mann, will dein Begleiter sein. Gott ist also nicht nur für
ältere Menschen. Gott ist für die Jugend, Gott ist für die sogenannten
Erwachsenen, Gott ist für ältere Menschen. Gott ist immer gegenwärtig
und schenkt sich immer ganz. Erfahre und erlebe Ihn, indem du Jesus nachfolgst,
und du hast den besten Freund an deiner Seite.
Briefe an die Redaktion
Grüß Gott, Ihr lieben Menschen! Mit Interesse
habe ich das Blatt Der Revolutionär Christus gelesen. Die Gedanken darin
finde ich sehr wichtig für die Menschen. Ich möchte noch mehr darüber
erfahren und bitte deshalb um die Zusendung des Heftes „Der Jugendliche und
der Prophet“. Für Eure Mühen um dieses Thema danke ich Euch allen.
Es ist wunderbar, für dieses Ziel sich einzusetzen. Gott schenke Euch die
Kraft, für dieses Ziel zu arbeiten.
D. L., Bergrheinfeld
Liebe Redaktion! Zufällig sah ich Eure Zeitung im Zug liegen. Die Zeitung ist wirklich ansprechend gestaltet und in der Wortwahl sehr lebendig. Das gefällt mir. Sie nennt sich unabhängig. Doch ist sie auch frei? Das heißt, steht ihr auch anderen „Revolutionären“ in der Evolution des Spirituellen auf der Erde so interessiert und offen gegenüber? Es gab da Laotse, Buddha, Zarathustra, Mohammed, Konfuzius, Guru Nanak, Sokrates, Krishna, Rama, ... und viele, viele mehr. Sie alles sagten das gleiche, hatten die gleiche Botschaft. Das Problem ist nur, daß die Menschen sofort eine Religion gründeten, um im Namen dieser großen Persönlichkeiten das Gegenteil von eben diesen zu tun! Sehr gut gefällt mir, daß ihr anregt, über Erfahrungen zu schreiben, denn die Erfahrung ist ja das einzige, das wirklich zu einer Erkenntnis und zur Erleuchtung führt. Ich verbeuge mich vor allen Suchern der Wahrheit.
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