Kaum haben die Supermärkte mit ihren Nikoläusen,
Glitzerketten und bombastischen Geschenkpaketen die Weihnachtszeit eingeläutet
(süßer die Kassen nie klingen) geht auch schon das große Weihnachtsgemetzel
los.
Millionen von Gänsen finden den Tod, nachdem
sie auf engstem Raum und brutal gemästet ihr „Leben" fristeten. Ihre Kadaver
finden sich erst im Tiefkühlfach unserer Supermärkte wieder und später
auf dem festlich gedeckten Tisch. Auch Schweine, Lämmchen, Fische und Hummer
werden ans Messer geliefert und befriedigen die allweihnachtliche Genußsucht
der sogenannten „Christen". Gerührt und lammfromm singen wir am Weihnachtsabend
„Oh Tannenbaum, wie grün sind Deine Blätter...", nachdem wir uns zuvor
an eben diesen Bäumen vergriffen haben, sie zu Tausenden abhehackt haben,
um die Baumleichen dann nach Neujahr abtransportieren zu lassen. Da sind sie
dann nicht mehr grün, sondern braun und häßlich und haben ihren
Dienst getan. Denn was ist schließlich ein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsbaum?
Das würde uns ganz schön den Spaß verderben, wenn wir unsere
Geschenke im kahlen Wohnzimmer auspacken müßten. Na ja, immerhin
hätten wir noch das Kripplein, mit dem Jesulein aus Wachs, mit Ochs und
Esel und würden ein paar schmalzig-schöne Weihnachtslieder hören,
um richtig in Stimmung zu kommen. Sind wir eigentlich noch zu retten? Wohl kaum.
Da hilft kein Beichten, Büßen und kein Rosenkranz. Es sei denn, wir
retten uns selbst - vor der Brutalität und Scheinheiligkeit der kirchlichen
Weihnachtsbräuche. Schlimm genug, daß Menschen auf solch brutale
Weise Tiere töten und Pflanzen schänden. Doch schlimmer ist, daß
sie es im Namen des Jesus von Nazareth tun und sich „Christen" nennen. Könnte
man den Sohn Gottes, der den Menschen die Liebe zu allen Geschöpfen gelehrt
hat, mehr verhöhnen als durch unsere kannibalischen Bräuche anläßlich
seiner Geburtsstunde? Christus brachte uns als Jesus von Nazareth eine unmißverständliche
Lehre. Er lehrte uns, alle unsere Mitmenschen gleich zu achten. Er lehrte uns,
zu vergeben, um Vergebung zu bitten und was wir falsch gemacht haben, nicht
mehr zu tun. Er forderte uns auf, den Splitter im eigenen Auge zu sehen, unsere
Feinde zu lieben und denen Gutes zu tun, die uns hassen. „Wie im Himmel, so
auf Erden", betet die sogenannte „Christenheit" im Vaterunser. Doch was tun
wir dafür? Wenig bis gar nichts. Wir streiten lieber noch ein bißchen,
wer aus der Verwandtschaft zum Weihnachtsbraten eingeladen wird und wer nicht
und ärgern uns über ach so billige, einfallslose Geschenke. Wir verspeisen
ganz selbstverständlich unsere Übernächsten, die Tiere, oder
foltern und maltraitieren sie das ganze Jahr über in unserenVersuchslabors.
Was sagt Christus dazu? „Was du säst, wirst du ernten", „Was du dem geringsten
meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan".
Doch
wer hört schon auf Christus? Schlau eingefädelt, daß wir ihn
alle Jahre wieder als Wachsfigur in die Krippe legen. So kann er nicht widersprechen,
wenn wir unseren Kult jedes Jahr aufs Neue aufführen. Wer sich bei alledem
sicherlich mächtig ins Fäustchen lacht, ist der Gegenspieler Gottes.
Und die, die diesen Unsinn im Namen des Christus angezettelt und kultiviert
haben, die Priester und Pfarrer in ihren Talaren, kann man nur weiterhin über
die Wahrheit aufklären. Denn statt die Menschen zu Gott zu führen,
indem sie ihnen die
Lehre
des Jesus von Nazareth vorleben, führen sie ihre Schäfchen zum weihnachtlichen
Schlachtfest, zum stummen Kindlein in der Krippe oder dann an Ostern zum toten
Mann am Kreuz.
Wieso machen wir diesen Blödsinn mit? Angst ums Seelenheil?
„Keiner kommt zum Vater, denn durch mich", sagte Jesus und nicht etwa „Keiner
kommt zum Vater, außer er geht in die Kirche". Aufs letztere paßt
wohl eher ein Satz aus der Johannes-Offenbarung „Zieht fort von ihr, mein Volk,
damit ihr euch nicht teilhaftig macht an ihren Sünden."
Stichwort „Reinkarnation": Viele Völker
und Kulturen glaubten an die Reinkarnation - übrigens auch unsere Vorfahren,
die Germanen. Stichwort „christlicher Glaube": Christlicher Glaube und Reinkarnation?
Beißt sich das nicht? Das REVO-Team recherchierte in Bibliotheken
und Büchereien und war verblüfft: Das Thema Wiedergeburt füllt
ganze Bücherregale mit einem fast unüberschaubaren Angebot. Bekannte
Persönlichkeiten unserer Zeit glauben an die Wiedergeburt - von Michael
Jackson bis Franz Beckenbauer. Und eine Statistik besagt: 40 % der Menschen
in Deutschland glauben an die Reinkarnation. Sind nicht die meisten Deutschen
Christen? Ein Widerspruch also? Dieser brennenden Frage wollten wir auf die
Spur kommen. Die Ergebnisse unserer Recherche findest du hier und auf der nächsten
Seite!
Wer heute das Wort Reinkarnation hört, denkt unweigerlich
an die östlichen Religionen, an Spiritismus oder das Nirwana. Doch daß
die Reinkarnation auch christliches Glaubensgut ist, wissen die wenigsten.
Für die ersten Urchristen war die Lehre von der Wiedergeburt
etwas Selbstverständliches. Die ersten großen Kirchenväter lehrten
sie. So schreibt beispielsweise Clemens von Alexandria: „Denn indem so eine
Geburt auf die andere folgt, will sie uns im allmählichen Fortschreiten
zur Unsterblichkeit führen" (Teppiche IV 16,3). Augustinus schreibt in
seinen „Bekenntnissen": „Sage mir, Gott (...), ob mir nicht irgendein Leben
schon verlebt war, auf welches mein Kindesanfang erst folgte...?"
Viele Christen wenden heutzutage ein: Wenn die Reinkarnation
ein christliche Lehre wäre, so hätte sie auch Jesus gelehrt und sie
würde in der Bibel stehen! Eine grundsätzliche Frage: Ist die Bibel
tatsächlich als absolute Wahrheit, als unmittelbares „Wort Gottes" zu verstehen
oder ist sie ein Stückwerk - also Menschenwerk?
Die „Bibel" in der heutigen Zusammentstellung entstand
durch Hieronymuserst Mitte des 4. Jahrhunderts . Hieronymus sammelte damals
alle ihm zugänglichen lateinischen, griechischen und weitere Sprachen Übersetzungen
der Berichte über das Leben Jesu, die sich zum Teil widersprachen. Er wählte
vier Evangelien aus, überarbeitete sie, indem er zum Zwecke der Vereinheitlichung
Teile hinzufügte oder wegließ. Er nannte sie die Vulgata. Auch in
den darauffolgenden Jahrhunderten wurde diese Fassung unzählige Male übersetzt,
abgeschrieben und oftmals nach eigenem Ermessen verändert. Die heutige
Bibel kann also nicht als verläßliche Quelle dienen auf die Frage,
ob Jesus die Reinkarnation gelehrt hat!
In anderen Evangelien, z.B. im Thomasevangelium, wird
von der Wiedergeburt gesprochen. Diese Evangelien wurden damals nicht mit in
die Bibel aufgenommen und sind erst in neuerer Zeit als die sogenannten „Apokryphen"
wiederentdeckt worden. Sie sind von der Kirche nicht in die Bibel aufgenommen
worden.
Trotz allen Veränderungen sind in der Bibel dennoch
Hinweise auf die Reinkarnation zu finden. So z.B. bei Johannes 9, 1-3: „Im Vorübergehen
sah er einen Menschen, der von Geburt an blind war. Seine Jünger fragten
ihn: „Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß
er blind geboren wurde?" Die Frage der Jünger zeigt, daß sie an die
Wiedergeburt glaubten, denn wie sollte ein blind geborener sonst gesündigt
haben, wenn nicht in einem anderen Leben? Eine andere Stelle steht bei Matthäus
16, 13 - 16: „Als Jesus in die Gegend von Caesarea Phillippi kam, fragte er
seine Jünger: „Für wen halten die Leute den Menschensohn?" Sie erwiderten:
„Einige für Elias, andere für Jeremias oder für einen von den
Propheten." Das Volk glaubte also, Jesus sei ein wieder inkarnierter Prophet.
Das Beispiel zeigt, wie verbreitet der Glaube an die Wiedergeburt damals war.
Literaturhinweise: Reinkarnation im neuen Testament,
Ansata-Verlag, Schwarzenberg / Schweiz 1980 Studien zur Überlieferung des
neuen Testaments und seines Textes. Gruyter & Co., Berlin 1967
Wenn man sich vor Augen hält, daß
der Glaube an die Reinkarnation im Urchristentum noch allgemein üblich
war, stellt sich die Frage, wie er so plötzlich verschwinden konnte?! Die
Beseitigung der Reinkarnationslehre ist vor allem mit dem Namen Origenes verbunden.
Origenes lebte von 185 - 253. n. Chr. Er war der meistbeachtete Kirchenvater
der damaligen Zeit. Obwohl viele Menschen an die Reinkarnation glaubten, wurde
Origenes durch seine herausragende Persönlichkeit mit der Zeit zu dem Vertreter
dieser Lehre schlechthin. Sowohl Anhänger als auch Gegner beriefen sich
auf ihn. Aus zum Teil politischen, aber vor allem aus menschlichen Gründen
wie z.B. gekränkter Eitelkeit entstand ein Streit um die Person des Origenes.
Höhepunkt dieses Streites war: Origenes wurde auf Ersuchen seines früheren
Förderers - des Bischofs von Alexandria - gebannt. Obwohl Origenes zu Lebzeiten
nie widerlegt werden konnte, entbrannte nach seinem Tod ein Glaubenskrieg um
seine Lehre. Anfangs vertraten ihn noch die führenden Theologen, aber die
Kirchenhierarchie hetzte so stark gegen ihn, daß sogar das Lesen seiner
Bücher als Sünde galt. Unter diesen Umständen entbrannten in
den folgenden Jahrhunderten vor allem in Palästina bürgerkriegsähnliche
Zustände zwischen fanatischen Mönchsgruppen. Es war ein blutiger Glaubensstreit,
der zu einer innenpolitischen Gefahr für das ohnehin schon wackelige römische
Weltreich wurde. 543 klagten deshalb Origines-Gegner beim damaligen Kaiser Justitian.
Justitian war Römer und Christ. Er leitete nicht nur das Staatswesen, sondern
dirigierte auch das Kirchenleben bis in jede Einzelheit. Justitian zögerte
nicht, die Streitigkeiten schnell zu beseitigen. Er ließ eine Synode der
Ostkirche einberufen, auf welcher Origenes in neun von ihm vorgegebenen Anathemen
(Bannflüchen) verurteilt wurde. Damit wurde der bedeutendste Theologe der
früheren Kirche aus rein weltlichen Gründen unter die ketzerischen
Irrlehrer eingereiht und seine Lehre von der Wiedergeburt war verdammt! Zehn
Jahre später, auf dem Allgemeinen Konzil von Konstantinopel, wurde Origenes
auch von den anderen Konzilsvätern, sowie von Papst Vigilius mit dem Bannfluch
belegt. Dieser ist bis heute nicht revidiert, also immer noch gültig. Es
heißt da: „ Wer nicht verflucht den (...) Origenes samt seinen gottlosen
Schriften (...), welche verflucht sind von der heiligen katholischen Kirche
(...), der sei anathema (= verdammt)". Bemerkenswert ist, daß Papst Vigilius
an keiner Sitzung des Konzils teilgenommen hat. Bemerkenswert ist auch, daß
die Teile der Konzilsakten, welche Origenes betreffen, durch „Zufall" verloren
gegangen sind.
Buchtip: Dietkamp, Franz „Die Origenistischen Streitigkeiten
im 6. Jahrhundert und das V. allgemeine Konzil", Münster 1899
Was sagt die katholische Kirche?
Der Tod ist das Ende der irdischen Pilgerschaft des Menschen,
der Zeit der Gnade und des Erbarmens, die Gott ihm bietet, um sein Erdenleben
nach dem Plane Gottes zu leben und über sein letztes Schicksal zu entscheiden.
"Wenn unser einmaliger irdischer Lebenslauf erfüllt ist", kehren wir nicht
zurück, um noch weitere Male auf Erden zu leben. Es ist „dem Menschen bestimmt,
ein einziges Mal zu sterben." Nach dem Tod gibt es keine Reinkarnation. Sondern?
Eine "Katechetische Skizze von Pfarrer Übelhör,
veröffentlicht 1992 mit kirchlicher Druckerlaubnis in Rottenburg beschreibt
die Stationen einer Seele nach dem Tod aus katholischer Sicht: Persönliches
Gericht (Himmel, Fegefeuer oder Hölle), Wiederkunft Christi, Auferweckung
von den Toten (Die Seele verbindet sich mit ihrem Leib, der aus dem Grab erweckt
wird), Weltgericht: Christus richtet die Lebenden und die Toten, d.h. ewiges
Pradies und Glück ohne Ende oder ewiges Feuer und Qualen ohne Ende.
Was glauben
die Urchristen?»Wir glauben, daß wir als reine
und freie Wesen von Gott geschaffen wurden, von denen sich einige durch den
Fallgedanken belastet haben und weitere lichte Wesen mit in die Belastung zogen,
wodurch sich die lichten Geistkörper mehr und mehr mit Sündhaftem
verschattet, ummantelt und verdichtet haben und schließlich ganz allmählich
Menschen wurden. Wir glauben an das ewige Leben und daß alle Seelen Schritt
für Schritt in das Reich Gottes zurückkehren werden, durch Jesus,
den Christus, unseren Erlöser. Wir glauben an die Reinkarnation, an die
Einverleibung von schwerbelasteten Seelen oder von Seelen, die als Menschen
in der Kürze der Jahre vieles bereinigen und wiedergutmachen können,
was für sie als Seelen erst in langen Zyklen möglich gewesen wäre;
wir glauben an die Inkarnation lichter Seelen, die Mensch werden, um auf Erden
Dem zu dienen, dem alle Ehre, Lob und Preis gebührt. Wir glauben an das
Gesetz von Saat und Ernte: Was der Mensch sät, wird er ernten.« (aus:
das Glaubensbekenntnis der Urchristen)Und was glaubst Du????Anmerkung zur »Auferstehung
im Fleisch«
Liebe Leser, wenn wir an dieser Stelle unseren gesunden
Menschenverstand einschalten, merken wir, daß das alles nicht ganz funktionieren
kann. Was ist z.B. mit der fleischlichen Auferstehung? Es wird wohl Probleme
geben wegen der Organtransplantation. Teilen sich dann zwei Menschen eine Niere
oder ein Bein? Oder gehört das Bein dem, dem es zuerst gehört hat?
Frei nach dem Motto: „Weggegangen - Platz vergangen". Finden Sie diese
Gedanken geschmacklos oder völlig daneben? Doch wenn wir das Ganze bis
zum Ende durchdenken, werden wir immer wieder an einen solchen Punkt gelangen.
Für uns ist das ein Zeichen, daß diese katholische Lehre nicht stimmen
kann.
Achtung!! Reinkarnation ist nicht gleich Reinkarnation!
Während in einigen Glaubensrichtungen der östlichen Religionen die Wiedergeburt als Last, als Bestrafung oder als Weg über eine mögliche Rückentwicklung zum Tier hin zur Auflösung aller Dinge empfunden wird, wird die Reinkarnation im Abendland als eine Chance zur Weiterentwicklung betrachtet. Berühmte Vertreter der Wiedergeburtslehre (s.o.) verstehen die Seelenwanderung als Gnade Gottes und als Möglichkeit, begangene Fehler wiedergutzumachen, zu lernen und sich zu entwickeln. Ziel ist es, sich aus dem „Rad der Wiederverkörperung" herauszuentwickeln und zu Gott, dem Vater aller Menschen und Seelen, zurückzukehren.
Was sagen Goethe, Sissy & Co.?
"Die Kultur hat jeder Mensch
in sich als Erbteil aller seiner vorangegangenen Leben (...) Was an uns von
Wert ist, bringen wir aus unseren Vorexistenzen in das Leben mit"
Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sissy.
"Was einige für eine
besondere Gabe oder ein Talent zu halten scheinen, ist nach meiner Ansicht die
Frucht langer, in vielen Leben erworbener Erfahrungen. Ich glaube, daß
wir wiedergeboren werden; wir alle leben viele Leben und speichern reiche Erfahrungen
auf."
Henry Ford
"Sag, was will das Schicksal
uns bereiten? Sag, wie band es uns so rein genau? Ach, Du warst in abgelebten
Zeiten Meine Schwester oder meine Frau."
Johann Wolfgang von Goethe
"Wiedergeburt ist eine Aussage,
die zu den Uraussagen der Menschheit überhaupt gehört. (...) Ich könnte
mir gut vorstellen, daß ich in früheren Jahrhunderten gelebt habe
und dort an Fragen gestoßen bin, die ich noch nicht beantworten konnte;
daß ich wiedergeboren werden mußte, weil ich die mir gestellten
Aufgaben nicht erfüllt hatte. Wenn ich sterbe, werden - so stell ich es
mir vor - meine Taten nachfolgen. Ich werde das mitbringen, was ich getan habe."
C.G. Jung
"Drum schimpf nicht auf die Welt zu laut, Eh Du warst, hast Du schon dran gebaut."
Wilhelm Busch
Plato, Plutarch und Pythagoras glaubten an die Wiedergeburt, und auch Freidenker, Philosophen, Dichter im wohlgemerkt christlichen Abendland. z.B.: Bettina von Arnim, Giordano Bruno, Wilhelm Busch, Henry Ford, Flaubert, Friedrich der Große, Benjamin Franklin, Johann Wolfgang von Goethe, Gerhard Hauptmann, Gottfried Herder, Hermann Hesse, Friedrich Hölderlin, Victor Hugo, Immanuel Kant, Heinrich von Kleist, Gotthold Ephraim Lessing, Gustav Mahler, Christian Morgenstern, Friedrich Nietzsche, Novalis, Friedrich von Schiller, George Sand, Leo Tolstoi, Voltaire, Richard Wagner
Was wollte Jesus - was will Christus?
Gott schweigt nicht! Immer wieder schickte er Propheten zu seinen Menschenkindern, um sie zur Umkehr zu bewegen. Diese Propheten des alten und neuen Bundes waren und sind geläuterte und gotterfüllte Menschen, die als Dolmetscher das Wort Gottes in die menschliche Sprache übersetzen.
Was sagt die Prophetin der Jetztzeit zum Weihnachtsrummel und zum Leben der „Christen" im Jahreslauf? Hier ein Auszug aus der Broschüre "Der Prophet" Nr. 7:
„Jesus lebte uns die zehn Gebote vor, die Gott durch Mose den Menschen gab und lehrte uns die Bergpredigt, die auch Sein Leben war. Er sprach: Folget Mir - also dem Jesus - nach, das heißt: Erfüllt und lebt das, was Ich, der Christus, Euch geboten habe. Jesus lehrte uns nicht, heilige Lieder in Kaufhäusern und auf Märkten dröhnen zu lassen, um die Kaufstimmung anzuheizen. Jesus lehrte uns nicht, unseren Nächsten teure Geschenke zu machen, bis hin zum Pelzmantel aus dem Fell junger Robben. Jesus lehrte uns nicht, Tiere zu jagen und zu erlegen, zu schlachten, um sie dann als Kadaver zu verzehren. Jesus lehrte uns nicht, die Natur auszubeuten, die Erde zu schänden, die Atmosphäre zu zerstören. Er lehrte uns nicht, zum Gedenken an Seinen Erdengeburtstag Bäume zu fällen, sie geschmückt in warme Räume zu stellen, um sie dann nach zehn Tagen auf die Straßen dieser Welt zu werfen, gleichsam als ausgediente Naturkadaver. Jesus lehrt uns nicht, unser Ohr kirchlichen Obrigkeiten zu weihen. Er lehrt uns nicht, Kirchensteuer zu entrichten, damit die kirchlichen Obrigkeiten reich werden und an Ansehen und Macht zunehmen. Jesus lehrte uns nicht, daß wir „heilige Messen" besuchen sollen. Er lehrte uns die Einkehr in unser Inneres, und das in einem stillen Kämmerlein, also abgekehrt von kirchlichem Luxus und Prunk.(...)" „Blickt man in diese Welt, dann sieht man in all dem katastrophalen, machthungrigen, ausbeuterischen und habgierigen Treiben immer wieder ein Lichtlein, einen Menschen, der sich von diesem Vampirdasein abgekehrt hat und sich Christus zuwandte, der sich eines Besseren besonnen hat, der sein Denken und Leben an den Zehn Geboten Gottes und an den Lehren Jesu mißt. Daß diese Lichter an Zahl zunehmen, daß sie sich zu einem erdumspanneneden Lichternetz zusammenfügen, das weitere anzieht, die ihr Herzenslicht durch ein positives, Gott zugewandtes Leben entzünden wollen - darin liegt die Hoffnung für eine bessere, eine wahrhaft christliche Welt, in deren Mitte Christus ist, das Leben in Gott. Solche Menschen sind sanft, also weichen Herzens, weil sie das Jahr über mit ihren Fehlern und Schwächen, ihrem egoistischen Denken und Verhalten gerungen haben, um mit der Hilfe unseres Erlösers davon frei zu werden. Es sind Menschen, die sich vielfach von dem Brimborium um das Ton-, Wachs- oder Holzfigürlein, welches das Kindlein zu Bethlehem symbolisieren soll, abgewendet haben, um sich dem Auferstandenen zuzuwenden, dessen erlösende Kraft in ihnen - wie in jedem von uns - lebt. Diese gottbezogenen Menschen sind es, die um die Allkraft und Allmacht Gottes wissen, die in jedem Menschen wohnt und in allen Lebensformen der Natur. (Siehe Kasten rechts). Für solche Menschen ist das Weihnachtsfest ein großes Danke-Fest für das zur Neige gehende Jahr. Sie leben in der inneren Betrachtung und wissen, daß auch sie Kinder des Allerhöchsten sind, die während ihres Erdendaseins wieder bewußt zum Sohn, zur Tochter Gottes geistig heranreifen, um in die Ewigkeit, in Gott einzugehen, also zu Dem zurückkehren, der Seinen Sohn zu uns Menschen sandte, Jesus, den Christus.
Willst Du weiterlesen? Dann bestell' Dir das kostenlose
Heft "Der Prophet" Nr. 7! Wie? Einfach mailen!
Deine Meinung ist gefragt!
Die revolutionäre Weihnachtsumfrage:
Als ich klein war, sind wir am Weihnachtsabend in den Wald gegangen und haben Kerzen an einen Baum gemacht, haben Lieder gesungen und den Tieren etwas zum Essen hingelegt. Ich finde, Bäume gehören in den Wald. Ich will sie nicht abhacken, nur damit ich sie ein paar Tage angucken kann. (Andreas G., 23 J.)
Ein Gutes hat Weihnachten: der Rhythmus der Welt ist langsamer, man ist mehr im Haus, es herrscht eine besinnliche Stimmung. Das bringt Selbstbesinnung und neue Kraft. So wie die Natur im Winter neue Kraft für's Frühjahr sammelt, kann man sich in dieser stillen Zeit von der Hektik der Welt erholen. (Anja Henneicke, 27 J.)
Ich finde, Weihnachten ist nur noch ein Scheinfest. Zwar ist es eine schöne Familientradition, ein gemütliches Familienfest, hat aber nicht mehr viel Religiöses. Ein weltliches Fest, das nichts mit Christus zu tun hat. (Matthias Rebien, 26 J.)
Für mich gibt es kein Weihnachten. Ich versuche, jeden Tag einigermaßen moralisch zu leben, darum fällt Weihnachten als „Christenfest" für mich nicht ins Gewicht. (Matthias Kraus, 22 J.)
Ich mag Weihnachten gern. Früher wegen der Familie, den Geschenken und dem leckeren Essen. Heute ist mir das nicht mehr so wichtig. man macht sich mehr Gedanken, was das Datum für eine Bedeutung hat. Aber ich glaube, daß wir das trotz Nachdenken gar nicht ganz erfassen können. (Ulrike Gärtl, 21 J.)
Zu Weihnachten fällt mir ein: Man hat ein paar Tage frei, die Jahreszeit ist schön und man kommt zur Ruhe. Das Fest ist nicht so wichtig. (Felix Schmitt, 21 J.)
Weihnachten ist ein verbrauchtes Fest. Glanz
und Glitzer, außen und innen hohl und leer.
An Weihnachten fühlen sich viele menschen einsam
und alleine - deswegen ist auch die Selbstmordrate an Weihnachten so hoch!
Weihnachten? Geschenke!!! Und Stress, um Geschenke zu
besorgen.
(Sammelzuschrift von Jugendlichen aus der Schweiz)
Jeder weiß, daß der Mensch in den
letzten Jahrzehnten den Prozeß der Selbstvernichtung seiner eigenen Art
und Ausbeutung der Erde ganz rasant beschleunigt hat. Und wie weit das schon
ist, kann man feststellen, wenn man so etwas direkt vor der Nase hat. Ich bin
in der südspanischen Stadt Málaga in Andalusien geboren und habe
dort 22 Jahre lang gelebt. Arabische Dichter beschreiben Andalusien als eine
Erinnerung für die Menschen an das, was Allah für die Gläubigen
im Himmel vorbereitet hat, so wunderbar sei die Landschaft dort. Und wie sieht
es heute aus? Eines der größten Probleme ist neben der Arbeitslosigkeit
die allmähliche Verwüstung. Vor zwei Jahren habe ich dort meine Familie
besucht und ging mit Freunden zu „El Chorro", das ist normalerweise ein wunderschönes,
grünes Gebiet mit einem großen Stausee. Doch das Wasser war so gut
wie weg, denn es hatte in den letzten zwei Jahren kaum geregnet und die Wärme
hatte Temperaturen bis zu 44 °C erreicht. Der Wassermangel war so groß,
daß viele Dörfer im Innenland auf das Technische Hilfswerk angewiesen
waren, um Trinkwasser zu bekommen, das nur alle zwei Tage verteilt wurde. Da
in solchen Fällen die Menschen erste Priorität haben, sind unzählige
Hektar Obst und Gemüse kaputt gegangen - einmal wegen des Wassermangels
und auch weil durch die starke Sonne vieles verbrannt ist. Der Nachbar von einem
Freund hat viele Hennen verloren, weil sie die Hitze nicht überlebten.
Auf dem Marktplatz in Sevilla waren die Bodenfließen herausgesprungen
- ebenfalls aufgrund der Hitze. Und schließlich: zwei deutsche Touristen
starben, weil sie in der Mittagssonne eine Fahrradtour machten. In der Zwischenzeit
hat es mehrmals geregnet, auch der Stausee im „El Chorro" hat wieder Wasser.
Wer aber die Situation als Ganzes betrachtet, wird merken: die Lage ist ermahnend.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das einst so paradiesisch grüne
Andalusien in eine Verlängerung der Wüste Sahara verwandeln wird.
Dies alles ist der Grund, weshalb ich darunter leide, wenn ich Leute sehe, die
gedankenlos das Wasser im Waschbecken vergeuden oder den Wasserhahn ganz aufmachen,
wenn sie sich die Hände waschen wollen, ohne zu schätzen, wie wertvoll
diese Flüssigkeit ist.
J. Palomares, Hettstadt
Hallo, liebes Redaktionsteam! Der REVO gefällt
uns sehr gut - locker, lebhaft, spritzig - und doch spürt man den Ernst
dahinter. Es ist eine Freude, den REVO zu lesen - auch für Ältere!
Weiter so! Gott zum Gruß,
M. und C. Meißner, Arnstein
Liebe Freunde des lebendigen Jesus Christus!
Zum ersten Mal vernehme ich von Christen etwas anderes, als die tausendfach
wiedergekäuten Dogmen der Kirche, die mich immer in eine Art Schlafzustand
versetzen oder mich mitunter empören. Ich glaube, in eurer Zeitung so etwas
zu erkennen, was ich im Ansatz völlig richtig finde. Nur solche Art von
Kritik, wie ihr sie an der etablierten Kirche übt, ist schon tausendfach
geübt worden, ohne große Resonanz bei der Christenheit und deren
Vorbetern. Man muß diese Christenheit beim Wort nehmen, ihre Taten prüfen,
wozu die Bibel der beste Leitfaden sein kann, wenn man diese richtig gelesen
und begriffen hat. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, sagte Jesus.
Diesen Weg muß jeder Mensch, der ihm nachfolgt, auf seine eigene Art gehen
und zwar in der Zeit, in der er lebt. Die Aufgaben werden ihm dann von selbst
zuwachsen. Um den Angriffen der Welt zu widerstehen, muß der Jesus Nachfolger
zunächst seine Einstellung zur Welt und zu seinem bisherigen Leben grundlegend
ändern. Er muß die Erfahrung gemacht haben, daß dieses Streben
nach Besitz, Anerkennung, Macht und sonstiger Herrlichkeit ein eitles Haschen
nach Wind ist, womit man sein Leben vergeudet. Deshalb benutzt Eure Sinne und
euren Verstand und sammelt eigene Erfahrungen. Hört nicht auf quacksalbernde
Autoritäten, befragt das Leben selbst oder solche, die darüber tiefer
nachgedacht haben. Aber laßt Eure Finger von diesem hölzernen Götzen
der Kirche. Es ist der größte Blödsinn, daß Jesus uns
unsere Sünden dadurch vergeben hat, daß er sich ans Kreuz nageln
ließ. Was sind das für Christen, die ihr ganzes Leben wie leidende
Büßer herumlaufen und sich mit dem Teufel befassen? Was sind das
für Christen, die da ihre Gebete und Psalmen ableiern, ohne einWort davon
zu verstehen? Es ist ihr eigener moralischer Selbsthaß, der sie zu Verfolgern
von Ketzern, Hexen, Teufeln und Atheisten macht.
Es grüßt Euch M. Nolte, Berlin
Vielen Dank an alle, die mit ihrer kleinen oder
größeren Spende zum Druck dieser Zeitung beitragen!
Bitte habt dafür Verständnis, daß wir
eure Leserbriefe aus Platzgründen nicht vollständig abdrucken können.
Herzlichst, eure Redaktion
Liebe Redaktion des „geistigen Revolutionärs
Christus"
In dem Artikel „Planet Earth", Ausgabe 4/97, laßt
ihr die Ufo-Besatzung u.a. sagen: "...oder sie schlachten Tiere und essen sie."
Für das danebenstehende Rezept „Gefüllter Ufo-Kürbis" benötigt
man auch Käse. Ich selbst esse seit einigen Jahren kein Fleisch mehr,
aber ich esse Käse und trinke Milch täglich. Mir wird zunehmend bewußt,
was ich, wenn ich ganz, ganz ehrlich zu mir selbst bin, damit diesen Tieren
eigentlich antue! Letztlich unterstütze ich durch mein Milch-und-Käse-haben-wollen
auch die Viehhändler, die Metzger, die Schlachtbetriebe usw. Mir wird es
irgendwie schwer ums Herz, wenn ich mir vorstelle, daß wegen meinem Milch-
und Käsekonsum auch nur ein einziges Kalb dran glauben muß, bloß
weil es von einer Mutter-Kuh zur Welt gebracht wurde, damit diese Milch produziert,
die ich dann trinken kann. Ich bin ganz sicher, daß wir Menschen hier
auf dieser Erde leben können, ohne uns in irgendeiner Form eines Tieres
lediglich als Warenlieferant bedienen zu müssen. Nur um dieses Wirklichkeit
werden zu lassen, muß ich bei mir selbst damit beginnen. Wie seht Ihr
das in Eurer Redaktion? Gott zum Gruß!
Jürgen Rabaa, Ingelfingen
Lieber Jürgen, danke für Deinen Leserbrief.
Wir denken auch so wie Du. Milchprodukte müßten eigentlich gar nicht
sein; zumindest nicht in den Mengen, die wir oft zu uns nehmen. Wir haben uns
an den Geschmack gewöhnt und die Abgewöhnung fällt nicht immer
leicht. "Schritt für Schritt" finden wir am Besten. Statt Käse können
wir z.B. auch mal einen würzigen Paprika- oder Dinkel-Aufstrich ausprobieren.
Müsli schmeckt auch mit Fruchtsaft lecker. Oder, was hältst Du von
unserem Party-Shake (s.u.)?
Bananen-Shake ohne Milch?!
Zum Ausprobieren: Anstelle von Milch, nehmen
wir Wasser (gutes, mineralarmes Wasser ohne Kohlensäure). Einfach 5-6 Bananen
mit ca. 0,4 Liter Wasser mixen und gleich Deinen Gästen servieren. Tip:
Bananen aus biologischem Anbau schmecken 1000 x besser! Zum Verfeinern: etwas
Vanille, Zimt oder Kakao dazu und fertig ist's im Nu!
Der revolutionäre Pressespiegel
Main-Post am 10.11.97:
Joachim Kardinal Meisner, der Kölner Erzbischof,
hat anläßlich des 175jährigen Bestehens des Karnevals in der
Stadt den engen Zusammenhang zwischen rheinischem Frohsinn und Katholizismus
erläutert. „Karneval ist keine billige Witzemacherei, sondern die tiefe
Überzeugung, daß Christi Kreuz allen Unsinn in Sinn umqualifiziert
hat", sagt Meisner gestern im Kölner Dom.
Kommentärchen:
Lieber Herr Erzbischof! Können Sie das bitte
mal erklären? Ein Kreuz betätigt sich als Verwandlungskünstler
und macht aus Unsinn Sinn? So Abrakadabra? Oder meinen Sie gar, daß Christus,
der Sohn Gottes, diese karnevalistische Umqaulifizierung durch seinen Kreuzestod
vorgenommen hat? Wollen Sie Christus jetzt vor den Karnevalswagen spannen, um
sich bei den Karnevalisten anzubiedern und um die Närrinen und Narren bei
der Stange zu halten? Wieviel Verhöhnung wollen sie dem Sohn
Gottes denn noch zu Teil werden lassen? Seien Sie sicher: Christus läßt
sich vor keinen Karren spannen. Er ist längst aus der Kirche ausgetreten!
Der große Lauschangriff
Ein besonderes heißes Thema, denn für
die „Lizenz zum Lauschen" müßte Art. 13 des Grundgesetzes der Bundesrepublik
Deutschland geändert werden! Erst dann dürften Verdächtige in
Privatwohnungen abgehört werden. Doch dann scheinen die Möglichkeiten
fast unbegrenzt: Abhören des Mobilfunks und des Telefons mit digitaler
Aufzeichnung (möglich inzwischen durch das digitale ISDN-Telefonnetz),
das Abhören durch sog. Wanzen (Mini-Sender) im Computer, Verteilerkasten
oder der Telefonzentrale.
Liebe Leser, dies ist nur eine kleine Auswahl der vielen
Abhörmöglichkeiten, die es heutzutage gibt. Wie sieht der große
Lauschangriff in der Praxis aus? Im Ernstfall, wenn Gefahr im Verzug ist, genügt
ein richterlicher Beschluß. Doch ab wann ist Gefahr im Verzug? Wie verdächtig
muß man sein? Läuft die ganze Sache etwa schon; vielleicht wird schon
vielmehr abgelauscht, als wir es wahrhaben möchten?! Werden wir vielleicht
schon bald nicht mehr unter der Dusche singen können, ohne daß uns
jemand zuhört? ?????????
Eure Meinung interessiert uns. Schreibt
uns doch, was Ihr so denkt. Stichwort „Der große Lauschangriff"
Der Revo
| URL:
http://www.revo.org eMail:info@revo.org ©1997-2000 Der Revo Error 500 - Internal server errorEin interner Fehler ist aufgetreten! |
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