Daß gentechnisch genormte Tomaten, Sojabohnen und
allerlei andere Früchte die Supermärkte erobern, an diesen Gedanken
haben wir uns langsam gewöhnt. Eine Tomate so makellos wie die andere,
das ist doch gar nicht schlecht, und faulig werden sie auch nicht - was
will man mehr? - Doch jetzt, wo diese Tomatenspielchen auf den Menschen angewendet
werden sollen, wird's uns doch etwas mulmig. In Amerika hat ein Wissenschaftler
angekündigt, daß er Menschen klonen will. Klonen heißt, ein
Lebewesen mit den Mitteln der Gentechnik zu vervielfältigen, also ein völlig
identisches Double herzustellen. Ein ungewollt kinderloses Ehepaar kann seinen
Nachwuchs künftig auf diese Weise produzieren. Das Ergebnis ist dann »ganz
der Papa« oder »ganz die Mama«- je nach Bestellung. Eine Horrorvision
aus dem Hause Frankenstein? Mitnichten! Vier Ehepaare stehen bereits auf der
Warteliste. Doch was hat das mit uns zu tun?
Liebe Leser!
An Fasching malen wir uns bunt an und verkleiden uns so, wie
es uns gut gefällt - als Seeräuber-Jenny, Nixe, Zorro... - und fühlen
uns wohl, weil es witzig aussieht oder uns
niemand
erkennt. UNGEWÖHNLICH? Wir verkleiden uns doch eigentlich jeden Tag! Wir
sehen in der Zeitung jemanden Berühmtes und denken uns »Wow, der/die
hat Stil, das gefällt mir!« Beim nächsten Frisörbesuch
lassen wir uns die Haare ähnlich schneiden, vielleicht kleiden wir uns
sogar so. Ohne zu fragen PASST DAS ZU MIR? IST DAS MEIN
STIL? BIN ICH DAS ÜBERHAUPT? Dann treffen wir eine gute Freundin:
»Also was die anhat, das gefällt mir auch!« Und so geht das
weiter. Unbewußt verkleiden wir uns immer mehr. An Fasching ziehen wir
uns dann wie ein Beduine an, weil wir uns in diesem Gewand sehr wohl fühlen
und sind dann eigentlich das erstemal NICHT verkleidet. Liebe Leser, wir wollen
Euch nicht dazu inspirieren, sich das ganze Jahr wie ein Cowboy, eine Prinzessin
oder ein Schlossgespenst zu kleiden, nur weil ihr euch so fühlt. NEIN,
wir wollen Euch nur dazu anregen zu fragen»Ist das mein Typ, was ich trage?
Paßt es zu mir?«Jeder Mensch hat einen eigenen Stil, den es sich
lohnt, herauszuarbeiten!! Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ausprobieren,
an Fasching und das ganze Jahr über. Wenn ihr wollt, berichtet von euren
Erfahrungen! Wir freuen uns über Rückmeldungen aller Art!
"Ziele find' ich wichtig. Weil, wenn ich keine
Ziele hab' und nur mit Brett vorm Kopf rumlauf', werde ich unzufrieden mit mir
selber. Ich will mehr Sport machen, nicht nur arbeiten, essen und schlafen.
Und was mich innerlich unzufrieden macht, das möcht' ich genauso angehen."
Romana H., 16 J., München
"Ich lasse erst einmal die Dinge auf mich zukommen. In bestimmten Situationen kann man sich dann für bestimmte Ziele entscheiden. Zum Beispiel möchte ich jetzt für ein Jahr alleine wohnen, um Eigenverantwortung zu lernen. Es ist gut, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren." Bernd H., Frankfurt
"Ich will bewußt leben, nicht so nach dem Motto »ich
bin jung und lebe ganz gut so vor mich hin«. Ich möchte begeistert
sein von dem was ich tue, sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit. Ich will
frei sein, Verantwortung für mein Leben tragen und in meinem alltäglichen
Leben mehr Platz für die anderen haben."
Mara D, 24J., Turin, Italien
"Am Anfang des Jahres hab ich mal Bilanz
gezogen, welche guten und weniger guten Eigenschaften ich hab'. Und hab' mir
dann überlegt: wo will ich hin? Ohne Ziel wird man gelenkt, rennt anderen
hinterher und macht Sachen, die man sonst nicht machen würde. Außer
Sport und Sprachen hab' ich mir noch Zuverlässigkeit und Offenheit vorgenommen."
Carmen H., 19 J., München
"Ziele haben nur dann Kraft, wenn man
sie nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Gefühl trifft. Ich habe
mir vorgenommen, mich besser kennen- und schätzen zu lernen."
Ina L., Waldbrunn
"Sich ein Ziel - z.B. für ein Jahr
zu setzen, finde ich gut. Aber wichtig sind die kleinen Ziele, da diese einem
nahe sind. Es ist grundsätzlich wichtig, sich zu fragen: Was will ich,
was will ich nicht?"
Elke P., Greußenheim
Ziele? Find' ich gut! Mein Ziel ist:
gewinnen.
Felix S., 20 J.,Uettingen
Vor uns liegt ein mehr oder weniger neues Jahr - was wird es bringen? Je weiter wir uns der Jahrtausendwende nähern, desto bedrohlicher scheint die Zukunft: Genmanipulierung der Nahrung, immer mehr Umweltkatastrophen, Erdbeben, Stürme und Vulkanausbrüche, Hunger und Krankheiten in weiten Teilen unseres Planeten, der absehbare wirtschaftliche Kollaps, die Massenarbeitslosigkeit - und nicht zuletzt die militärische Bedrohung und die vielen regionalen Konflikte, die jederzeit eskalieren könnten. Wo steuert die Menschheit eigentlich hin? Oder: Wer steuert das Weltenschiff? Hat Gott uns verlassen? Oder: Was sagt eigentlich Gott dazu?
Liebe Leser! Könnt Ihr Euch vorstellen, daß
Gott auch heute zu uns spricht, durch einen Propheten? Wir, die Redakteure dieser
Zeitung, glauben daran. Wir glauben an einen nahen Gott, der Seine Kinder nie
allein läßt. Auch nicht in der heutigen Zeit!
Viele, ja die meisten Menschen glauben an die Propheten des alten Bundes. Sie
glauben, daß Gott damals über Abraham, Moses, Jesaja und andere Propheten
zu den Menschen sprach. Gott schickte Seine Propheten immer zu Krisenzeiten,
in denen sich die Menschen am weitesten von Ihm entfernt hatten und von Gott
nichts wissen wollten. Bekanntestes Beispiel: Während Moses auf den
Berg stieg, um die Zehn Gebote zu empfangen, tanzte das Volk um das goldene
Kalb.
Propheten hatten es nie leicht. Sie säuselten nicht, sondern Gott gebrauchte
durch sie deutliche Worte - und das machte sie für viele Zeitgenossen unbequem.
Die Behauptung, Gott spräche durch sie, faßten viele Menschen als
Anmaßung auf. Und so wurden die meisten Propheten verfolgt und viele getötet.
So erging es auch Jesus von Nazareth, dem Sohn Gottes und größten
Propheten aller Zeiten. Er brachte uns Gott als den liebenden Vater nahe, und
nicht als den strafenden oder rächenden Gott. Aber Jesus war den Pharisäern,
den selbsternannten Verwaltern der Gebote Gottes ein Dorn im Auge. Sie ließen
ihn verfolgen und kreuzigen.
Gott spricht wieder direkt zu uns Menschen!
Und zwar jetzt, hier und heute! Durch seine Prophetin
bringt er uns die göttlichen Gesetzmäßigkeiten wieder nahe,
erläutert die höchsten Weisheiten in einer einfachen, verständlichen
Sprache. Er erklärt, wie wir seine Gebote in unserem Alltag mehr und mehr
verwirklichen können.
Dieser Weg ist ein Angebot, eine einmalige Chance, den Weg zu Gott ganz direkt
zu gehen, ohne Riten, Dogmen, Zeremonien und Priester. Mit einem einfachen Menschen
an der Seite, einer Prophetin, die uns diesen Weg zu Gottschon vorausgegangen
ist.
Wie sagte Jesus von Nazareth?
»Wer es fassen kann, der fasse es, wer es lassen will, der lasse
es«
Unser Tip dazu: Macht mal einen Test:
Setzt
euch mal an einem Abend vor den Fernseher, legt die Füße auf den
Tisch und eßt während dem Filmgucken zu Abend, z.B. eine Pizza direkt
aus dem praktischen Karton, ... dann müßt ihr später auch nicht
spülen...!
Wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal aufschreiben, wie's euch dabei so ergangen
ist.
Einen anderen Abend könntet ihr Freunde zum Essen einladen oder sogar Essen
gehen. Ein schön gedeckter Tisch mit Kerzen, schön hergerichteten
Speisen und einer angenehmen Musik im Hintergrund könnte den richtigen
Rahmen für die zweite Übung schaffen. Wenn ihr wollt, könnt ihr
vor der Mahlzeit unserem Vater für die Nahrung dankenund euch bewußt
machen, wieviel Zeit und auch Pflege nötig war, daß das Gemüse
oder die Früchte gewachsen sind.
Und? Wie war der Abend? Wenn ihr wollt, könnt ihr gerne berichten! Wir
würden uns freuen!
Gedanken zum Film »Titanic«
Man glaubt, das Schiff sei »unsinkbar«. Man dinniert,
hofiert, klatscht, tratscht, streitet und intrigiert. Kaum einer merkt, daß
das Schiff schon sinkt. Plötzlich geht es unter - Man wacht auf - aber
es ist schon zu spät...
...nur ein Film???
Post von Euch:
Ich las die Ausgabe 5/97: "Das Weihnachtsfest - christlich oder
kannibalisch?". Das fand ich Klartext. Reinen Wein eingeschenkt, richtig erfrischend,
peppig. Ebenso die anderen Beiträge. Auch weil in der
gleichen Ausgabe ein guter Lerserbrief abgedruckt ist, der daran erinnert, daß
solche Kritik an der sog enannten Christenheit und deren Vorbetern schon 1000fach
geübt wurde - aber ohne große Resonnanz. Also steht der nächste
Schritt an: es besser zu machen und immer wieder solche klare und wachrüttelnde
Kritik üben. An der Hand des lebendigen Christus. Hiermit bestelle ich
ein Abo für Der geistige Revolutionär Christus.
R. T., Marienbrunn
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