Was
ist Dir Dein Leben wert?
Was ist ein Leben wert? Nichts? Alles? Einen Pfifferling? Mit der Spitzfindigkeit eines Detektivs und der Genauigkeit eines Buchhalters wollen wir dieser Frage heute nachgehen:
Unsere Spurensuche beginnt da, wo bei anderen der Spaß aufhört: beim Geldbeutel. Denn um dem Wert einer Sache beizukommen, wird ja heute bekanntlich erst einmal die Geldsumme betrachtet, die diese Sache einbringt.
Also: Wieviel kostet ein Leben? Wieviel bezahlen wir dafür?
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Ablösesumme für Fußballspieler: mehrere Millionen DM
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Preis für einen Sklaven im Sudan: umgerechnet 150,- DM
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Verkaufswert der Organe eines gesunden Menschen: Niere ca. 100.000.-,
Herz ca. 100.000.-, Leber ca. 200.000.- DM
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Preis für ein 4 qm großes Grab in Tokio: 40.000,- DM/ Jahr
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Auslösewert für Todeskandidaten im Gefängnis in Missouri: Spende
eines ihrer Organe
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Preis für eine weiße Frau im Oman: ca. 50 Kühe
Gar nicht schlecht, was? Nun hat diese Recherche
zugegebenermaßen ein paar kleine Mängel - denn schließlich
hat nicht jeder das Glück, ein gefragter Fußballspieler zu sein.
Also zur Sache: Was
ist mein Leben wert, also das Leben von
_______________?
(bitte hier deinen eigenen Namen einsetzen)
Um dir die Antwort etwas zu erleichtern,
schnell ein kleiner Fragebogen zum Ausfüllen: Also, Bleistifte gespitzt
und los!
1) Wieviele Kamele würde ein Araber für dich bezahlen?_____
2) Wieviel Lösegeld würden potentielle Entführer für dich verlangen? _____________________
3) Wieviele Glückwunschkärtchen bekamst du zu deinem letzten Geburtstag? _____________
Damit wäre also unsere Ausgangsfrage »Was ist Dein Leben wert?« hinreichend beantwortet - und Du kannst auf Seite 2 der Zeitung weiterlesen!
Wie bitte? Du findest unsere Recherche nicht ganz ausreichend? Du findest, es gibt noch andere Werte als Kamele, Geld und Glückwunschkarten?
Okay, dann setzen wir die Spurensuche nach dem Wert des Lebens noch etwas fort:
Interessant ist, daß wir unseren Wert
oftmals von anderen abhängig machen: Ich fühle mich zum Beispiel wertvoll,
wenn ich von bestimmten Leuten gemocht werde und anerkannt bin. Oder ich fühle
mich wertvoll, wenn ich in der Schule gute Noten habe oder bei der Arbeit vom
Chef gelobt werde. Kann es das sein?
Eines ist uns bei unserer Untersuchung klar
geworden: Um dem Wert meines Lebens auf die Spur zu kommen, muß ich mir
erst einmal überlegen, welchen Wertmaßstab ich ansetzen will. Ist
es der Wertmaßstab, den andere an mich ansetzen? Ist es der Wertmaßstab,
den die Gesellschaft vorgibt? Oder setze ich mir eigene, höhere Maßstäbe
für mein Leben?
Ein Maßstab, den viele kennen,
ist zum Beispiel die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen: »Die
Würde des Menschen ist unantastbar«. Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit
gelten hier als hohes Gut. Doch wo fängt die Menschenwürde und
somit die Wertschätzung des anderen an? In der Politik?
Wir meinen: Wertschätzung fängt
bei denjenigen Menschen an, die unmittelbar mit uns zusammen sind: Freunde,
Mitschüler, Arbeitskollegen, Eltern. Wie denke ich über den
anderen? Wenn ich jemanden wirklich schätze, rede ich nicht schlecht über
ihn. Ich lästere nicht, ich werte ihn nicht ab, ich lasse ihn nicht links
liegen - sondern: Ich höre ihm zu, helfe ihm und bin ihm gut gesonnen.
Wird nicht unser Leben dann wertvoll, wenn
die Welt durch uns ein kleines Stückchen reicher, ein kleines Stückchen
besser wird?
Wenn wir, statt unsere Mitmenschen zu pisaken
und an ihnen herumzunörgeln, uns versöhnen und den berühmten
Balken zur Abwechslung einmal im eigenen Auge sehen?
Und noch etwas: Ist mir mein Leben etwas
wert, dann nehme ich es selbst in die Hand und warte nicht, bis sich der andere,
die Gesellschaft, Politik oder sonstwas ändert. Also: Ich fange an! Ich
mache was aus meinen Talenten, lerne einen Beruf, der mir liegt und setze mir
Ziele für mein Leben.
Zur Orientierung und
Zielfindung kann es hilfreich sein zu fragen, was Gott uns vorschlägt,
was Er uns als Wertmaßstab zur Lebensbemeisterung anbietet. Er hat
uns zum Beispiel die Zehn Gebote und die Bergpredigt gegeben. Aber nicht, um
seine Lehre nur zu lesen und herunterzubeten, sondern damit wir sie TUN - und
uns so zu wertvollen Menschen entwickeln, die an einer wertvolleren Welt mitbauen!
Du findest, das hat
eh' keinen Wert? Probier's aus! Den Wert deines Lebens bestimmst allein du selbst!
Mehr dazu S.2: »Schritte im Alltag«
und S. 3: »Leben eines Serienkillers«
Leben oder gelebt werden?
Eine Umfrage unserer Zeitung ergab: Viele
Leute kennen das Ziel ihres Lebens nicht!
Das ganze Leben zu planen ist auch nicht
so einfach, vielleicht nehmen wir uns erst einmal die nächsten fünf
Jahre vor und überlegen uns: Was will ich erreichen?
1. Privat: Wie will ich mich verhalten und verändern? Wie will ich überhaupt leben? Will ich heiraten, Kinder haben oder Single sein? - Wichtige Überlegungen! Sonst sitzen wir auf einmal mit fünf Kindern im Eigenheim in Hamburg und wollen eigentlich mit einer Freundin in einem Bauernhaus in Ostfriesland wohnen. Wenn das unser Ziel war, werden wir in dem Eigenheim in Hamburg niemals glücklich! - Hey, lacht nicht - so etwas kann passieren!
Deswegen schnell zu Punkt 2: Was will ich beruflich erreichen? Was will ich lernen? Es nützt nämlich nichts, wenn ich Floristin werde, nur weil mein Papa es so wollte! Niemand wird so glücklich: Ich nicht, weil es mir nicht entspricht, und der Papa auch nicht, wenn es merkt, daß mir die Freude und Motivation dazu fehlt. Also:
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Was will ich lernen?
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Welche Fähigkeiten habe ich jetzt schon?
--
Welche Fähigkeiten will ich weiter ausbauen?
Diese schreibe ich mir auf und überlege, was ich alles erlernen möchte. Das gehe ich Punkt für Punkt an. Ihr werdet sehen: es ist ein befreiendes Gefühl!
Schritte
im Alltag
zur Entfaltung höherer
ethisch-moralischer Werte
Auszüge aus dem Heft
Der Prophet Nr. 10: »Der Jugendliche
und der Prophet«
Bemühe dich,
deinen
Mitmenschen zuzuhören,
und versuche, ihnen eine ehrliche Antwort zu geben. Nimm dich im Gespräch
nicht so wichtig. Sei kein Besserwisser, sondern überlege, ob du den Fragen
wirklich gewachsen bist und mit einer Antwort helfen und dienen kannst.
Bist du in der Schule
oder im Beruf, dann mache keine Witze über
deine Lehrer oder Lehrerinnen oder Vorgesetzten, auch nicht über deine
Mitschüler und deine Kollegen. Willst du, daß sie sich über
dich lustig machen?
Sende deinen Mitmenschen keine haß- und neiderfüllten Gedanken, denn du selbst willst auch nicht, daß andere dir dies antun.
Laß deinen Mitmenschen die Freiheit. Zwinge sie nicht, das zu tun, was du möchtest oder selbst tun könntest.
Dringe nicht in den Tempel, in die Sphäre deines Nächsten ein, indem du ihn ändern möchtest, so wie du glaubst, daß er sein müsse. Ändere du dich und gewinne Achtung vor deinem eigenen Leben, dann gewinnst du auch Achtung vor deinen Mitmenschen.
Behandle Tiere, Pflanzen, ja die ganze Natur
gut, also ähnlich, wie du behandelt werden möchtest. Denn alle Formen
der Naturreiche fühlen und empfinden, weil sie in sich das eben tragen,
das Fühlen
und Empfinden.
6
Uhr... der Wecker! Natürlich bin ich schon lange vor ihm wach. Habe eh’
die halbe Nacht nicht geschlafen. Seit dem Ins-Bett-Gehen belästigt mein
Gehirn dieses eine Thema: P r ü f u n g!
Auch durch das Aufstehen wird es nicht besser.
Selbst ins Bad, wohin ich mich nun wirklich am liebsten allein begebe, verfolgt
es mich alptraumartig. Zum Frühstück quäle ich mir mit Müh'
und Not ein halbes Brötchen rein... mehr geht einfach nicht. Die Versagensängste
vor der Prüfung steigen minütlich. Obwohl ich eigentlich alles
gelernt habe, beschleicht mich das abartige Gefühl, mein Kopf könnte
ja ein Loch haben- naja, zumindest ist irgendwie alles weg. Ich degeneriere
zusehends zur mitleidserweckendsten Kreatur auf dieser Erde...
Muß es eigentlich
jedesmal so weit kommen? In dem Buch »Liobani« steht: »Angst
ist ein Mangel an Vertrauen zu Gott«. Das bedeutet also, je mehr ich Gott
vertraue, um so weniger Angst muß ich haben. Logisch, denn Gott ist ein
liebender Vater. Er läßt uns, sein Kinder, nie allein - auch nicht
in einer Prüfung! Ich lese weiter, und finde ein paar interessante und
total neue Zusammenhänge:
Habe ich den Unterricht aufmerksam verfolgt,
so haben die Gehirnzellen aufgenommen, was für die Prüfung wichtig
ist.
Der gelernte Stoff wird aktiv, wenn ich
das Göttliche in mir um Beistand bitte und die Prüfungsfragen bewußt
in mich aufnehme, sie also gewissenhaft Wort für Wort lese.
In jedem Wort ist bereits die Antwort und
Lösung enthalten. Bejahe ich die helfende Kraft in mir, so kann das Göttliche
die Gehirnzellen aktivieren, in denen das Wissen für die richtige Antwort
gespeichert ist. Im Oberbewußtsein formt sich dann die Lösung der
Prüfungsaufgabe.
Das
ist auf jeden Fall einen zweiten Versuch wert: 6 Uhr... der Wecker! Da ich gestern
ruhig ins Bett gegangen bin und Gott , meinen Vater, um Beistand für den
heutigen Prüfungstag gebeten habe, konnte ich gut schlafen. Natürlich
kreisen meine ersten Gedanken jetzt um die bevorstehende Prüfung. Trotzdem
danke ich Gott für die Nacht und auch für den kommenden Tag. Nach
einem leichten Frühstück mache ich mich auf den Weg. Ich bemühe
mich, ganz ruhig zu bleiben. Auch von meinen Mitprüflingen lasse ich mich
nicht aus der Ruhe bringen. Ich weiß: Gott, mein innerer Helfer ist bei
mir!
Buchtip: Liobani Bd.III, Verlag DAS WORT,
0931/3903-235
Wer
ist eigentlich der
»Liebe
Gott«?
Und noch etwas, damit
keiner einmal sagen kann, er hätte von nichts gewußt:
Gott
spricht zu allen Menschen!
Und zwar jetzt, hier und heute! Er spricht durch Prophetenmund zu uns, weil wir verlernt haben, ihn in unserem Inneren zu vernehmen. Er ist unser liebender Vater, der seine Kinder nicht alleine läßt, vor allem dann nicht, wenn es in der Welt drunter und drüber geht. Wie zu allen Zeiten mahnt er uns zur Umkehr und zeigt uns den praktischen Weg auf, zurück in die ewige Heimat. Der Weg heißt: Erkenne, was du falsch gemacht hast, bereue es, bereinige es mit deinem Nächsten, mache es wieder gut und handle künftig anders, nämlich so, wie es einem Kind Gottes entspricht!
Gottesoffenbarungen, gegeben von der Prophetin der Jetztzeit, gibt es in Buchform, als Kassette oder als Radioübertragung. Info-Material anfordern über die Redaktion (Coupon S. 4).
Willst
du mit Gott reden?
Dann brauchst du nicht in eine Kirche aus
Stein zu gehen! Du brauchst keine auswendig gelernten Gebete aufsagen. Du brauchst
auch keinen Pfarrer, um mit Gott zu sprechen.
Geh zu Ihm, wie ein Kind zu seinem Vater
geht. Sprich mit Ihm ehrlich - frei heraus! Das ist das ehrliche Herzensgebet,
der Beginn einer tieferen Kommunikation zu unserem Vater, der in uns wohnt.
Es gibt einigermaßen viele Menschen,
die keine anderen Menschen umbringen. Das ist schön. Bisher dachte ich,
daß ich ebenfalls zu dieser ethisch hochstehenden Gruppe der Nichtkannibalen
und Menschenfreunde gehöre. Ich habe mich geirrt. Erst gestern bin ich
eines hinterhältigen Mordes überführt worden: Ich habe einen
Freund abgewürgt. Kaltblütig abgewürgt, als er mir im Gespräch
eine Idee unterbreiten wollte und ich ihn mit meinem Vorschlag übertrumpfen
wollte. Genau genommen handelte es sich um einen Doppelmord: Erst den Freund
abgewürgt und gleichzeitig die Atmosphäre vergiftet - denn nach meinem
radikalen Auftritt hatte keiner der Anwesenden überhaupt noch Lust, irgendetwas
zu sagen.
Zwar kann ich mit gutem Gewissen sagen, daß
ich noch keinen Menschen durch eigenes Handanlegen hingerichtet habe. Aber verurteilt
habe ich Tausende. Ich verurteile nicht im Gerichtssaal, sondern überall,
wo sich die Gelegenheit bietet: Auf der Straße, in der Schule, beim
Einkaufen, im Restaurant, zu Hause... Kein Schauplatz ist für eine Verurteilung
gänzlich ungeeignet. Die Vergehen, die zu einem Urteilsspruch meinerseits
führen, sind: blöde Witze machen, zu spät kommen, Arroganz, viel
reden, ein doofer Gesichtsausdruck, ein unmöglicher Kleidergeschmack,
eine krumme Nase. Begnadigung ausgeschlossen!
Meine Morde inszeniere ich dann wie folgt:
Nicht selten kommt es vor, daß ich
versuche, eine vermeintliche Konkurrentin auszustechen, um einen kleinen
Posten oder zumindest die Gunst eines anderen zu erwerben. Das ist dann Mord
aus dem Hinterhalt. Auch nehme ich durch meinen Überschwang manch' einem
die Luft zum Atmen - Tod durch Ersticken. Oder ich bringe meine Mitmenschen
zur Weißglut - Tod durch Verbrennung. Oder ich lasse den anderen im Regen
stehen, weil ich jemanden
Interessanteres
kennengelernt habe - Tod durch Unterkühlung. Manchmal schicke ich
auch unliebsame Zeitgenossen dahin, wo der Pfeffer wächst - womöglich
Tod durch Malaria? Oder ich lästere über Nichtanwesende - Tod durch
Rufmord.
»Du sollst nicht töten!«
Gott gab uns in den Zehn Geboten eindeutig den Ratschlag, vom Töten Abstand
zu nehmen. Warum eigentlich? Aus Schikane? Damit wir mit schlechtem Gewissen
und im Sünderhemd herumlaufen? Oder nicht vielmehr, damit wir unser Leben
besser meistern, unser Miteinander anders gestalten und überhaupt einmal
lernen zu leben?
Probier es doch 'mal aus: Laß den andern
leben! Laß ihm die Freiheit, sich so zu kleiden, wie es ihm gefällt.
Laß seine Meinung gelten und denke mal drüber nach, bevor Du sie
verwirfst. Wenn man übt, den anderen zu achten, so wie er ist, sich
öfter mal die guten Seiten des anderen bewußt macht, dann wird
das Leben um eben diesen Menschen reicher! Voraussetzung ist allerdings, daß
ich mit mir selbst im Reinen bin, meine eigenen Macken kenne und auch meine
guten Eigenschaften, meine Fähigkeiten und Talente. Wenn ich diese ausbaue,
habe ich genug zu tun und muß nicht am anderen herumdoktern oder
irgendwelche Urteilsvollstreckungen inszenieren.
Und schließlich: Gott hat uns, seine
Kinder, alle gleich lieb. Er macht keine Unterschiede. Er verurteilt uns nicht,
weil wir einen komischen Klamottengeschmack haben und schickt uns nicht in die
ewige Verdammnis, auch wenn wir uns hier auf der Erde noch so unmöglich
aufführen! Halten wir's doch untereinander auch so!
Der revolutionäre
Pressespiegel:
Eine
»Mordsgeschichte«
Im Spiegel 23/98 steht ein langer Artikel zu dem Thema »Inquisition - Folter im Namen Gottes«: Innerhalb von mehreren Jahrhunderten wurden von den sogenannten »Vertretern Gottes« Hunderttausende von Hexen, Ketzern, Juden und Andersgläubigen auf Scheiterhaufen verbrannt, ermordet und ihr Hab und Gut wurde einbehalten. Der Vatikan hat nun seine Geheimarchive geöffnet, um sich im März 2000 von seinen Schandtaten zu befreien und reinzuwaschen.
Kommentärchen:
Es ist wirklich interessant:
Obwohl es - mit Ausnahme des Dritten Reiches - nur wenige Vereinigungen
gibt, die in Sachen Intoleranz und Vernichtung von Volksgruppen ähnliche
‘Erfolge’ erzielt haben, wie die Kirche, ist die Macht dieser Institution noch
immer ungebrochen. Tausende Spiegel-Leser werden diesen Artikel mit großem
Interesse gelesen haben und trotzdem weiterhin brav ihre Kirchensteuer zahlen.
Wie lange wird es noch
dauern, bis auch die letzten Schäfchen erkennen, daß hier jahrhundertelang
mit dem Prädikat »christlich« Etikettenschwindel betrieben
wurde?
Daß sich dieser
Verein noch christlich nennt, scheint tatsächlich niemanden zu stören.
Ach übrigens:
Die Archive wurden nur bis zum Jahr 1902 geöffnet. Was danach noch alles
»im Namen Gottes« getan wurde, bleibt vorläufig noch geheim....
»Hey,
du Schwein, was ist dein Leben wert?«
Beobachtungen
einer Tierärztin
Tiere, die zur intensiven Nutzung gehalten
werden, haben meist nicht das große Los gezogen:
Hühner sitzen zu zweit oder dritt in
einem etwa DIN A3 großen Käfig, können
sich
also kaum umdrehen. Die Böden sind aus Draht, was ihnen Verletzungen und
Verformungen an den Füßen verursacht. Nach einigen Monaten
ist das Tier vom ständigen Eierlegen ausgemergelt und wird als Suppenhuhn
»verwertet«.
Schweine stehen zu mehreren in viel
zu kleinen Boxen, oftmals auf Spaltenböden, damit Kot und Gülle
gleich durchfallen. Sie leben also ständig über einem Güllesee
und atmen hohe Konzentrationen an Ammoniak ein. Der Boden ist feucht, glatt
und glitschig, sie rutschen aus und ziehen sich Muskelrisse, Zerrungen und Gelenkserkrankungen
zu. (Wer ist hier eigentlich das »Schwein«, das Tier oder wir?).
Jedes Steak und jedes Ei trägt also
unendlich viel Leid in sich. Aber solange in Europa jeden Tag über 340
Millionen Eier verbraucht werden, wird es schwer sein, eine Lösung zu finden.
Was wäre eine Lösung im Sinne des
Jesus von Nazareth? Er hat die Tiere nicht für seine Zwecke benutzt, sondern
sie ebenso geachtet, wie alle anderen Lebensformen auch. Wie wäre es also
mit einer anderen Art Beziehung zu den Tieren? Mit einer Art Freundschaft? Einen
Freund achtet man. Man lernt ihn kennen, versucht ihn zu verstehen, weiß,
was er braucht, und so entsteht eine gute Verbindung.
Haben wir schon 'mal einem Tier richtig
in die Augen geschaut? Haben wir schon 'mal echte Zuneigung zu einem Tier gespürt?
Diese Zuneigung steht jedem Tier zu! Denn alle Tiere sind unsere Mitgeschöpfe,
unsere Übernächsten, denen Achtung und Wertschätzung gebührt.
Mehr zu diesem Thema in »Du der Mensch,
Du das Tier - wer hat höhere Werte?«, Verlag DAS WORT, Tel.: 0931/3903-235.
Aufgepaßt!
Gen-iale Gehirnwäsche
Du glaubst, daß die Medien nach bestem Wissen und Gewissen berichterstatten? Wir müssen dich leider enttäuschen: Kürzlich wurde die Propaganda-Strategie der Gen-Multis aufgedeckt:
Eine
private PR-Agentur (Burson Marsteller) soll den Gen-Multies (Hoechst, Monsanto,
Nestlé, Unilever, Danone...) dabei helfen, die Akzeptanz von gentechnisch
veränderten Nahrungsmitteln in Europa durchzusetzen. Mit einem Aufwand
von mehreren Milliarden US-Dollar bereiten sie eine gigantische Gehirnwäsche
mit Hilfe der Medien vor. Die Strategie ist folgende (raum&zeit 91/98):
--
Vermeiden von Risikodiskussionen über gesundheitliche Gefahren der Gentechnologie
--
Herausstellen der »nutzvollen Eigenschaften« von gentechnisch veränderten
Produkten wie z.B. Schaffung von Arbeitsplätzen, Lösung
des Hungerproblems und vieler Umweltprobleme, Heilung von Krankheiten,
Verlängerung des Lebens, die Zeugung von gesunden Kindern usw...
--
Gefühle ansprechen statt sachliche Informationen zu liefern: In Zusammenhang
mit Gentechnik sollen künftig Hoffnung, Zufriedenheit, Fürsorge und
Selbstachtung suggeriert werden.
Also:
Augen auf und aufgepaßt!
Lassen wir uns nicht verschaukeln und auch nicht manipulieren! Wenn
wir durch ein Leben nach den Gesetzen Gottes Zufriedenheit, Selbstachtung
und Weitblick entwickeln, dann gehen wir der Gen-Lobby und anderen Meinungsmachern
nicht auf den Leim!
Vielen Dank für die vielen Briefe, Coupon-Bestellungen und Anregungen! Wir haben uns total gefreut! Alle Briefe können wir logischerweise aus Platzgründen nicht abdrucken - sorry! Also, wir freuen uns auch weiterhin auf viel Post von Euch!
»Hallo! Heute haben wir in einer Fußgängerzone
eine Ausgabe Eurer Zeitschrift »Der geistige Revolutionär Christus«
bekommen. Wir haben sie mit viel Interesse gelesen und finden manche Aspekte
durchaus gut. Auch finden wir die Bergpredigt genial, allerdings sehen wir sie
in einem ganz anderen Zusammenhang. Für uns ist die ganze Bibel maßgebend.
Es kann ja wohl nicht in seinem Geiste sein, sich nur einen Teil seiner Worte
herauszupicken und den Rest einfach zu unterschlagen. Und von Gebet und
dem Reden zu Gott haben wir in eurer Zeitschrift nichts gelesen.«
Andrea & Eva, 17
J., Heilbronn
Anm. der Redaktion:
siehe »Willst du mit Gott reden?«
»Ihr wollt feedback? Die Zeitung hat
ganz schön zugelegt. Die äußere Aufmachung ist mir allerdings
noch zu pastellfarben, könnte knalliger, poppiger sein. »Gott
ist aus der Kirche ausgetreten« - das Thema ist wirklich gut aber
warum bringt ihr nicht mal ein einen Aufmacher aus den Bereichen Sex, Drogen,
Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Ausländerfeindlichkeit...?«
Joachim aus Arnstein
»Ich habe gedacht, ich könnte
euch mal erzählen, wie es mir beim Kurs »Urchristliche Bewußtseinserweiterung«
gegangen ist: Ausschlaggebend für den Beginn des Inneren Weges war für
mich, daß ich Leute kennengelernt habe, die diesen Weg gehen. Beeindruckt
habe ich in Gesprächen von der grenzenlosen Liebe Gottes erfahren und von
Christus, unserem Erlöser, der in allem ist, also in allen Menschen, Tieren,
Pflanzen und Mineralien. Mit dieser Liebe bin ich auch behandelt worden, was
mir das Herz geöffnet hat. Ich habe an mir selbst erfahren, was selbstlose
Liebe bewirken kann und habe mir vorgenommen, diese auch weiterzugeben.«
Kathrin aus Basel
»Ich gehöre altersmäßig
zu den Grufties, wenn nicht bald schon zu den Komposties und freue mich, den
»Revoluzzer« lesen zu dürfen. Ich bin dankbar für die
konkreten Informationen, die ich in anderen Zeitungen nicht erfahre! Wenn ich
nicht schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten wäre, ich würd's
am liebsten noch mal tun!«
Sigrid aus Hamburg
»Ich gratuliere herzlichst zum 1-jährigen!
Das ist mein Eindruck von Eurer Zeitung: ehrlich, engagiert, mutig, praktisch,
volksnah, logisch-einleuchtend, manchmal fast weise, sympathisch, frech, aus
dem Herzen gesprochen... Ich kann nur sagen: Macht weiter so!«
Irmgard aus Esselbach
| URL:
http://www.revo.org eMail:info@revo.org ©1997-2000 Der Revo Error 500 - Internal server errorEin interner Fehler ist aufgetreten! |
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