Ausgabe No.12
Juni / Juli 1999

Archiv
No. 12
  Gott ja - Kirche nein!

Gott ja! Kirche nein!
Für viele Jugendliche sind sie längst out: die etablierten Kirchen katholisch und evangelisch. Das Wochenmagazin »Focus« hat herausgefunden: Jeder zweite Deutsche spricht der katholischen Kirche die Glaubwürdigkeit ab. Da können auch verzweifelte Versuche, wie die kürzlich erschienene CD des Papstes, auf der er zu Techno-Sound Bibeltexte singt oder ökumenische Großveranstaltungen wie Taizé, nur bei einer sehr begrenzten Zielgruppe das angeschlagene Image der Kirche aufpolieren.

Der Revoluzzer in vielen jungen Leuten wehrt sich gegen Scheinheiligkeit, gegen heidnische Kulthandlungen und die ewige Verdammnis, er wehrt sich gegen blinden Gehorsam, Kirchensteuer, Dogmen und Indoktrination. Auch mit Gott wollen viele nichts mehr zu tun haben - denn sie kennen nur den Gott der Kirchen mit seinen Geheimnissen, den man durch Buße und Vaterunserbeten besänftigen muß. Gerade mal 50 % (Spiegel-Umfrage 1999) der Deutschen glaubt noch an diesen Gott. Die Focus-Studie ergab außerdem: 25 % der Befragten haben überhaupt keine Vorstellung von Gott. Erschreckendes Fazit! Die Menschen, die aus den immer leerer werdenden Kirchen austreten, haben dort offenbar wenig von Gott erfahren. Wie auch? Fragt man eine katholische oder evangelische Eminenz, Exzellenz oder einen Hochwürden nach Gott, nach der Bedeutung des Schicksals oder der prekären Weltsituation, erhält man die aufschlußreiche Antwort, das sei nun mal das unerforschliche Geheimnis Gottes, sein unergründlicher Ratschluß.

Jesus war ein Revolutionär!

Es scheint den Kirchen also in 2000 Jahren gelungen zu sein, uns die revolutionäre Lehre des Jesus von Nazareth und Gott gründlich zu vermiesen. Die Institutionen Kirche haben die göttlichen Wahrheiten und die Lehre des Jesus von Nazareth über Jahrhunderte so verdreht und verkompliziert, daß man sie studieren muß, um sie zu kapieren - oder um zu kapieren, daß man sie nicht kapiert... . Die Kirche hat aus Gott, dem liebenden Vater, einen Rachegott gemacht, der nach unergründlichen Ratschlüssen seine Kinder hungern oder im Überfluß leben läßt, der die einen in die ewige Verdammnis und die anderen in den Himmel schickt. Sie hat den Revolutionär Christus zum Schweigen gebracht und ihn ans Kreuz verbannt, wo er wie zum Hohn nun schon seit 2000 Jahren hängt - außer zu Weihnachten, wo er als kleiner, süßer Säugling in der Krippe liegt. Tot oder als Baby - reden kann er nicht und soll er auch nicht, schließlich haben in den Kirchen längst die Eminenzen, Exzellenzen und der Papst das Sagen und nicht Christus, der Revolutionär. Jesus von Nazareth war kein Leisetreter! Mit klarer Sprache geißelte er die Scheinheiligkeit der damaligen Priester: »Ihr seid wie übertünchte Gräber, außen schön anzusehen und innen voller Moder«. Er nahm kein Blatt vor den Mund und versuchte niemandem zu gefallen, außer Gott, seinem Vater. Und seine Lehre, wie sie in der Bergpredigt zusammengefaßt ist, besitzt heute genausoviel Sprengkraft wie vor 2000 Jahren: »Gib, was Du erwartest«, »Ziehe zuerst den Balken aus dem eigenen Auge...«, »Liebet Eure Feinde...« - heute aktueller denn je. Doch gerade in diesen Tagen möchte man meinen, das »christliche« Abendland hätte noch nie etwas von der Lehre der Nächstenliebe, geschweige denn der Feindesliebe gehört. Krieg, Mord und Unnachgiebigkeit bestimmen das Zusammenleben auf der Erde - von »christlich« keine Spur.

Probieren geht über studieren

Da bleibt nur eins: Sich selbst auf Gottsuche begeben - jenseits des Scheinchristentums! Die Lehren des Jesus von Nazareth selbst ausprobieren, prüfen und feststellen, ob sich dadurch im eigenen Leben etwas zum Guten wendet. Und für alle, die sich den redenden Gott nicht von Pfarrern haben ausreden lassen:

Gott spricht auch heute wieder

und erklärt bis ins Detail, wie man diese einfachen Gesetzmäßigkeiten anwendet. Er offenbart sich wie zu allen Zeiten durch Prophetenmund und erklärt die kosmischen Zusammenhänge in einer nie dagewesenen Klarheit - und das nicht nur zur geistigen Erbauung, sondern damit wir endlich beginnen, uns selbst und somit Schritt für Schritt auch die Welt zu verändern. Denn die logische Konsequenz aus einem »Gott ja« beschränkt sich nicht auf den bloßen Glauben, sondern läßt Taten folgen. Revolution! Revolutionen gingen zu allen Zeiten von der jungen Generation aus. Junge Leute waren es, die mit dem Bestehenden nicht mehr zufrieden waren, die sich nicht von Traditionen unterjochen lassen wollten und nicht nur auf materielle Sicherheit bedacht waren, sondern eine neue, bessere Gesellschaft aufbauen wollten. Das Werkzeug dazu haben wir mit der Lehre des Jesus von Nazareth in der Hand.

Seitenanfang

 

 

Der geistige Revolutionär Christus
[Home] [Archiv] [Comix]
[Infos] [Termine] [Geistige Hilfen]
URL: http://www.revo.org
eMail:info@revo.org
©1997-2000 Der Revo
Error 500 - Internal server error

Error 500 - Internal server error

Ein interner Fehler ist aufgetreten!
Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt.