Der Revoluzzer in vielen
jungen Leuten wehrt sich gegen Scheinheiligkeit, gegen heidnische Kulthandlungen
und die ewige Verdammnis, er wehrt sich gegen blinden Gehorsam, Kirchensteuer,
Dogmen und Indoktrination. Auch mit Gott wollen viele nichts mehr zu
tun haben - denn sie kennen nur den Gott der Kirchen mit seinen Geheimnissen,
den man durch Buße und Vaterunserbeten besänftigen muß. Gerade mal 50
% (Spiegel-Umfrage 1999) der Deutschen glaubt noch an diesen Gott. Die
Focus-Studie ergab außerdem: 25 % der Befragten haben überhaupt keine
Vorstellung von Gott. Erschreckendes Fazit! Die Menschen, die aus den
immer leerer werdenden Kirchen austreten, haben dort offenbar wenig
von Gott erfahren. Wie auch? Fragt man eine katholische oder evangelische
Eminenz, Exzellenz oder einen Hochwürden nach Gott, nach der Bedeutung
des Schicksals oder der prekären Weltsituation, erhält man die aufschlußreiche
Antwort, das sei nun mal das unerforschliche Geheimnis Gottes, sein
unergründlicher Ratschluß.
Jesus
war ein Revolutionär!
Es scheint den Kirchen also
in 2000 Jahren gelungen zu sein, uns die revolutionäre Lehre des Jesus
von Nazareth und Gott gründlich zu vermiesen. Die Institutionen Kirche
haben die göttlichen Wahrheiten und die Lehre des Jesus von Nazareth
über Jahrhunderte so verdreht und verkompliziert, daß man sie studieren
muß, um sie zu kapieren - oder um zu kapieren, daß man sie nicht kapiert...
. Die Kirche hat aus Gott, dem liebenden Vater, einen Rachegott gemacht,
der nach unergründlichen Ratschlüssen seine Kinder hungern oder im Überfluß
leben läßt, der die einen in die ewige Verdammnis und die anderen in
den Himmel schickt. Sie hat den Revolutionär Christus zum Schweigen
gebracht und ihn ans Kreuz verbannt, wo er wie zum Hohn nun schon seit
2000 Jahren hängt - außer zu Weihnachten, wo er als kleiner, süßer Säugling
in der Krippe liegt. Tot oder als Baby - reden kann er nicht und soll
er auch nicht, schließlich haben in den Kirchen längst die Eminenzen,
Exzellenzen und der Papst das Sagen und nicht Christus, der Revolutionär.
Jesus von Nazareth war kein Leisetreter! Mit klarer Sprache geißelte
er die Scheinheiligkeit der damaligen Priester: »Ihr seid wie übertünchte
Gräber, außen schön anzusehen und innen voller Moder«. Er nahm kein
Blatt vor den Mund und versuchte niemandem zu gefallen, außer Gott,
seinem Vater. Und seine Lehre, wie sie in der Bergpredigt zusammengefaßt
ist, besitzt heute genausoviel Sprengkraft wie vor 2000 Jahren: »Gib,
was Du erwartest«, »Ziehe zuerst den Balken aus dem eigenen Auge...«,
»Liebet Eure Feinde...« - heute aktueller denn je. Doch gerade in diesen
Tagen möchte man meinen, das »christliche« Abendland hätte noch nie
etwas von der Lehre der Nächstenliebe, geschweige denn der Feindesliebe
gehört. Krieg, Mord und Unnachgiebigkeit bestimmen das Zusammenleben
auf der Erde - von »christlich« keine Spur.
Probieren
geht über studieren
Da bleibt nur eins: Sich
selbst auf Gottsuche begeben - jenseits des Scheinchristentums! Die
Lehren des Jesus von Nazareth selbst ausprobieren, prüfen und feststellen,
ob sich dadurch im eigenen Leben etwas zum Guten wendet. Und für alle,
die sich den redenden Gott nicht von Pfarrern haben ausreden lassen:
Gott spricht
auch heute wieder
und erklärt bis ins Detail,
wie man diese einfachen Gesetzmäßigkeiten anwendet. Er offenbart sich
wie zu allen Zeiten durch Prophetenmund und erklärt die kosmischen Zusammenhänge
in einer nie dagewesenen Klarheit - und das nicht nur zur geistigen
Erbauung, sondern damit wir endlich beginnen, uns selbst und somit Schritt
für Schritt auch die Welt zu verändern. Denn die logische Konsequenz
aus einem »Gott ja« beschränkt sich nicht auf den bloßen Glauben, sondern
läßt Taten folgen. Revolution! Revolutionen gingen zu allen Zeiten von
der jungen Generation aus. Junge Leute waren es, die mit dem Bestehenden
nicht mehr zufrieden waren, die sich nicht von Traditionen unterjochen
lassen wollten und nicht nur auf materielle Sicherheit bedacht waren,
sondern eine neue, bessere Gesellschaft aufbauen wollten. Das Werkzeug
dazu haben wir mit der Lehre des Jesus von Nazareth in der Hand.
Seitenanfang
|