Ausgabe No.14 - Der geistige Revolutionär Christus
Januar 2000

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No. 14
  Schöner morden mit dem Alten Testament


Schöner morden mit dem Alten Testament
Jesus von Nazareth liebte die Tiere. Er achtete sie und setzte sich dafür ein, dass sie gut behandelt werden:
"...Er soll dann den Stier vor dem Herrn schlachten, und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut darbringen. Sie sollen es ringsum an den Altar sprengen, der am Eingang des Offenbarungszeltes steht. Dann soll er das Opfer abhäuten und es in Stücke zerlegen..."
Die Söhne Aarons, die Priester, sollen Feuer auf den Altar bringen und Holz darauf schichten. Hierauf sollen die Söhne Aarons, die Priester, die Stücke sowie den Kopf und das Fett auf das Holz über dem Altarfeuer legen.

Der Priester soll dann die Eingeweide und die Beine mit Wasser waschen und das Ganze auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn." (3. Buch Mose, Levitikus 1, 3-17)

Das soll angeblich Moses gesagt haben, was zu bezweifeln ist, denn die Propheten lehrten einen liebenden Gott, keinen Rachegott, der Tieropfer fordert. Dieser scheint eher eine Erfindung der Priesterkaste zu sein, die diese Grausamkeiten dann Moses untergejubelt hat. Übrigens widerlegt die Bibel sich selbst! Denn bei Jeremia 7, 22-28 spricht Gott:
"Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten heraus führte, nichts gesagt und nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft. Vielmehr gab ich ihnen folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht. Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu, sondern folgten den Eingebungen und Trieben ihres bösen Herzens. Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht. Von dem Tag an, als eure Väter aus Ägypten auszogen, bis auf den heutigen Tag sandte ich euch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten. Aber man hörte nicht auf mich und neigte mir nicht das Ohr zu, vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter."
Tierquälerei hat in der Kirche Tradition und setzt sich bis heute fort. Das Ergebnis der lebensverachtenden kirchlichen (unchristlichen) Lehre: Schlachthöfe als moderne Opferstöcke. Tierkadaver werden auf den Altären der Metzger angerichtet. Sie werden geopfert, um die Gaumenlust der Menschen zu be-friedigen oder den "Göttergatten" milde zu stimmen. "Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben."
           

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