Ausgabe No.14 - Der geistige Revolutionär Christus
Januar 2000

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No. 14
  Wo kommen wir eigentlich her?


Wo kommen wir eigentlich her?
Der Himmel - ein Ort mit pausbackigen Engelchen?
Wir Urchristen glauben, dass wir nicht zum ersten Mal auf der Erde sind und dass wir eigentlich auch gar nicht hierher gehören, sondern zu Gott, unserem Vater im Himmel - wo wir auch hergekommen sind. Wir glauben, dass der Himmel kein Ort mit pausbackigen Engelchen, Wolken und Halleluja ist, sondern ein reales Reich - das ewige Sein, wo die Geistwesen mit ihren unterschiedlichen Mentalitäten schöpferisch zusammen leben. Einer ist für den anderen und alle leben in Gott, der das ewige Sein geschaffen hat und beatmet.

Wir glauben, dass es einen sogenannten "Fall" gab: Einzelne Geistwesen wollten größer sein als Gott und kehrten Ihm den Rücken. Durch diese gegensätzlichen Energien gab es Turbulenzen in der Schöpfung, und Teile spalteten sich ab, verdichteten sich über Äonen bis hin zur grobstofflichen Materie, die wir heute als unsere normale Umwelt betrachten. Das negative Fühlen, Denken und Streben der Fallwesen legte sich um ihren geistigen Körper wie ein Mantel, wie Schattenhüllen. Aus diesen bildete sich allmählich der materielle menschliche Körper, in dem sich unsere Seelen derzeit auf der Erde tummeln. Wir Menschen sind also sozusagen Schattenwesen, die sich in einer Schattenwelt bewegen und ihren Ursprung, die wahre Realität, nicht kennen.

Was man in Filmen wie der "Truman-Show" oder "Matrix" skuril oder witzig finden mag ist Realität: Wir leben in einer Scheinwelt und vegetieren größtenteils vor uns hin.

Was Leben wirklich bedeutet, das kann nur ein Mensch ausdrücken, der das ummantelte reine Geistwesen wieder freigelegt hat und das wahre innere Leben erschlossen hat. Solche Menschen hat uns Gott immer wieder zur Seite gestellt, um uns den Weg zurück in unser wahres Leben wieder nahe zu bringen. Es sind die wahren Propheten, die klar und unmissverständlich die göttlichen Gesetzmäßigkeiten erklären, damit wir aus unserem Dämmerschlaf aufwachen und den Heimweg antreten.
Christus beschreibt es in dem Offenbarungswerk "DAS IST MEIN WORT" so: "Mit den Propheten Gottes und vielen erleuchteten Männern und Frauen, die wieder die Wahrheit zu den Menschen brachten, begann ganz allmählich die Umkehr hin zu dem einem Gott. Moses brachte von dem einen, ewigen Gott der Liebe und Wahrheit die Zehn Gebote. (...) Ich, Christus, kam in Jesus zu den Menschen. Ich lehrte die Menschen einander zu lieben, die Tiere zu lieben, die Natur zu achten, die Erde als die Mutter anzuerkennen, in deren Schoß die Menschenkinder leben und arbeiten. Ich lehrte die Menschen die Gleichheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und die Gerechtigkeit. Ich lehrte, dass sie die Erde nicht aufteilen, sondern alles brüderlich miteinander teilen sollten. Damit begann die Evolution - das heißt die Menschen wandten sich allmählich wieder Gott zu."
Jesus von Nazareth als der größte Prophet aller Zeiten brachte uns die Bergpredigt, die ganz einfache aber revolutionäre Lebensregeln enthält. Wie zum Beispiel den Satz, dass man seine Mitmenschen so behandeln sollte, wie man selbst auch behandelt werden möchte. Die Lehre des Jesus von Nazareth führt - wenn man sie tut und nicht nur daran glaubt - zu Freiheit, Unabhängigkeit, Gerechtigkeit und Glück - und letztendlich zu Gott. Dass alle Menschen diesen Heimweg eines Tages antreten und sich die Erde im Laufe von Äonen wieder verfeinern und anheben wird, das ist sicher, denn bei Gott geht nichts verloren. Nur: wann jeder damit beginnt sein Leben in die Hand zu nehmen und sich vom Egoisten wieder zu einem würdevol-len, charakterstarken Menschen zu entwickeln, das bestimmt jeder selbst, denn Gott lässt jedem die Freiheit.

           

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