| Ausgabe No.15 - Der geistige Revolutionär Christus | |
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Juni 2000
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| No. 15 | ||
| Nackte Fakten | ||
| NACKTE FAKTEN | |
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Auch Minderjährige und gewisse Tierarten genossen und genießen des öfteren besondere Aufmerksamkeit durch die Geistlichkeit. Insbesondere Messdienern wurde und wird oftmals eine ganz innige Zuwendung zuteil. Wer etwa glaubt, diese spezielle
Art kirchlicher »Nächstenliebe« sei seit dem Mittelalter erloschen,
muss sich eines Besseren belehren lassen. Zu unserer eigenen Überraschung
beweisen die Nachforschungen, dass vor allem die römisch-katholische
Kirche ihrer Tradition völlig treu geblieben ist. Papst Sergius lll (904-911) erhält sein Amt durch Mord und »lebt in offener Sünde mit Marozia«, die ihm einige uneheliche Kinder gebiert. Woodrow, Die Römische Kirche S. 95 955: Johannes Xll wird Papst. Bischof Luitprant aus Cremona schreibt über ihn: »Papst Johannes hatte weder Respekt vor unverheirateten Mädchen, Ehefrauen oder Witwen. Das Schicksal von ihm geschändet zu werden war ihnen sicher.« Woodrow, S. 97 9. Jh: Abt Plato entfernt aufgrund ständiger Skandale in den eigenen Reihen alle weiblichen Tiere aus seinem Klosterbereich. Deschner, Memento, S. 150 Papst Benedikt lX (1033-1045) »beging Mord und Ehebruch am hellen Tage und raubte Pilger (...) aus.« Woodrow, S. 96 1273: Bischof Heinrich von Lüttich wird von Papst Gregor X. vorgeworfen: »Er hat eine Benediktiener-Äbtissin zur Hure gemacht, in seinem Park einen Harem angelegt und sich öffentlich gerühmt, innerhalb von 22 Monaten 14 Söhne gezeugt zu haben.« Wolff, Sünden der Kirche, S. 888 Der Oxforder Theologe John Wiclif (1320-1384): »So groß ist der Verderb, dass Priester und Mönche die Jungfrauen, die ihnen das Beisammensein verweigerten, töteten, die Bettelmönche missbrauchten, wenn sie Beichte gehört hatten. (...) Prälaten besaßen Nonnen und Witwen.” Deschner, Memento, S. 48 1409: In Augsburg werden vier Priester wegen Knabenschändung in einem hölzernen Käfig an den Perlachturm gehängt. Wolff, S. 888 Papst Johannes XXlll (1410-1415) wird von 37 Zeugen wegen 54 Verbrechen angeklagt, u.a. wegen Inzest, Unzucht mit 300 Nonnen, Ehebruch mit der Frau seines Bruders und anderen verheirateten Frauen. Desweiteren bezeugt sein Sekretär Niem, dass er sich in Boulogne einen Harem hielt, bei dem nicht weniger als 200 Mädchen Opfer seiner perversen Sexualität wurden. Um seinen Reichtum zu vermehren besteuerte er alles, »Prostitution, Spiel und Wucher eingeschlossen.« Woodrow, S. 100 Derselbe Johannes XXIII. (1410-15), bekennt vor dem Konzil von Konstanz Blutschande, Ehebruch, Schändigung, Totschlag und Gottlosigkeit. Wolff, S. 916 1459: Bischof Hermann von Augsburg wird bescheinigt: »Er hat Nonnen beschlafen und in der Kirche Ehebruch begangen.« Wolff, S. 888 Papst Sixtus lV. (1471-1484) errichtet in Rom Bordelle. Er bezieht von seinen Huren eine Steuer von 20.000 Dukaten im Jahr. Deschner, Kreuz mit der Kirche, S. 371 1477 werden im Kloster Kerchheim Nackttänze und Orgien abgehalten. Woodrow, S.121 1513: Papst Leo X, gestattet dem Klerus nach Hinterlegung von zehn Gulden nach Gefallen »Hurerei, Ehebruch, Blutschande und Sodomie mit Tieren zu treiben.« Wolff, S. 888 1975: Der Bischof von Montbauton erliegt in einem zweifelhaften Etablissement einem Herzschlag. Wolff, S. 888 1980: Das Landgericht Deggendorf wirft dem Zisterzienserpater Sauer vor, dass er Spenden für von ihm verführte Jungen verwendet hat. Wolff, S. 888 1992: Ein Priester aus Rom lässt einen mit Pornos gefüllten Koffer samt seinem Talar in einem Zug liegen. Das Fundbüro veröffentlicht eine Liste der Gegenstände; abgeholt wurde der »wertvolle Koffer« bislang nicht. Wolff, S. 888 1998: Kardinal Hans Hermann Gröer steht wegen »sexueller Verfehlungen« an Kindern im Focus der Presse. Er wird vom Vatikan in die »Verbannung« nach Dresden geschickt. 15.09.1998: Pfarrer Dr. Michael I. aus der Diözese Regensburg steht wegen der Produktion von Pornofilmen vor dem Landgericht. Des weiteren wird er wegen Vergewaltigung seiner Haushälterin verurteilt. (Diese angebliche Haushälterin konnte weder kochen noch den Haushalt führen, dennoch bezahlte die Diözese über Jahre ihr Gehalt.) August 1999: Pater M. aus Oberösterreich wird wegen des Besitzes von Kinderpornos verhaftet. Er gesteht der Polizei sexuelle Übergriffe auf 12 Jungen. 19.09.1999: Die Staatsanwaltschaft Coburg klagt Pfarrer W. an: Er soll drei Jungen seiner Gemeinde im Alter zwischen neun und elf Jahren insgesamt 13mal missbraucht haben. Soweit eine kleine Auswahl aus dem unermesslich reichen Erfahrungsschatz der Kirchenfürsten! Wer nun mit Ethik und Moral daherkommt, der muss Nachsicht üben. Denn die Herren Päpste, Bischöfe und Kardinäle orientieren sich lediglich an ihrer Kirchenlehre. Das glaubst du nicht? Der Kirchenlehrer Chrysostomos (345-407) verkündete: »Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen.« Und Thomas von Aquin (1225-1274), ebenfalls Heiliger und Kirchenlehrer sagte: »Die Frau ist ein Missgriff der Natur...« Was hat das alles mit der Lehre des Jesus von Nazareth zu tun? Nichts! Wem also an der ursprünglichen, christlichen Lehre gelegen ist, der ist in der Kirche fehl am Platz! Die zweite Frage: Warum
sind noch so viele Frauen Mitglied einer Kirche, in der sie als »Missgriff
der Natur« bezeichnet werden? Warum treten die Frauen nicht in Scharen
aus der Kirche aus? Literaturnachweise:
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