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Was
du nicht willst, das man dir tu',
das füg' auch einem Tier nicht zu...
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Der Kirchenlehrer und Heilige Thomas von Aquin (1225-1274) hat den Tieren
die Seele aberkannt, Descartes (1596-1650), Philosoph und Jesuitenschüler,
griff diese Meinung auf und erklärte die Tiere zur »Sache« - das Leid
der Tiere nahm seinen Lauf...
Wir glauben nicht an den Beschluss der Kirche und meinen: Tiere sind
keine Sachen! Sie sind unsere Mitgeschöpfe, unsere »Übernächsten«, sie
fühlen und empfinden, sind uns an Ethik und Anständigkeit meist haushoch
überlegen und sie haben sehr wohl eine Seele.
Und deswegen gilt der zentrale Ausspruch des Jesus von Nazareth »Was
du nicht willst, das man dir tu, das füg´auch keinem andern zu« auch
für unser Verhalten gegenüber den Tieren.
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Willst du ermordet werden?
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Der Mensch überlegt, wann er das Tier an einen Schlachthof verkauft
und hört schon das Geld in der Tasche klimpern. Tiere erschnuppern und
empfinden die Gedanken der Menschen. Das Leid und die Ängste die das
Tier vor einer Schlachtung erduldet, können wir kaum ermessen.
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... weggezerrt werden?
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Was würden wir sagen, wenn uns jemand am Schopf packt und einfach mitzieht?
Der Mensch gibt z.B. seinem Hund einen Tritt, schreit: »Komm!«, zerrt
ihn hinter sich her. Wohin? Auch die Katze wird so manches Mal von ihrem
Stuhl, auf dem sie schläft, heruntergeschubst. Mit Gesten, Worten, Pfeifen
wird der Vogel im Käfig geweckt. Die Schildkröte wird aufgehoben und
an einem anderen Platz gebracht, wohin sie gar nicht wollte - nur, weil
der Mensch es so will. Wenn man ein Tier irgendwo hin bringen möchte
oder muss, sollte man ihm das vorher erklären und es darauf vorbereiten
- denn die Tiere können unsere Gedanken aufnehmen!
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... verlottern?
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Das das Ruhelager der Tiere sollte sauber gehalten werden. Der Übernächste
fühlt sich wohl, wenn wir seinen Stall reinigen, die Decken lüften,
die Schüsseln waschen und ihm frisches Wasser geben.
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... alleine Leben?
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Jeder Mensch wünscht sich einen guten Freund mit dem er sich austauschen
kann. Auch Tiere brauchen die Kommunikation zu ihresgleichen. Vielleicht
hat man die Möglichkeit, mehrere Tiere zusammen zu halten oder man spricht
sich mit Nachbarn, Freunden oder Bekannten ab, die ebenfalls Tiere haben.
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... missbraucht werden?
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So wie jeder von uns zu nichts gedrängt und gezwungen werden möchte,
so sol-lten wir es auch mit den »Übernächsten« halten. Benutzt sie nicht
als Kuscheltiere und Schoßhündchen, in die man alles, Verbitterung und
Gehässigkeiten, hineinweint und hineinspricht. »Das Endprodukt einer
solchen Verbildung ist ein verniedlichtes, verweichlichtes,trauriges,
gehässiges, streitsüchtiges, aggressives Tier, das seine Schöpfungsanlagen
nicht mehr kennt und nicht mehr lebt«.
Buchtipp: »Du das Tier, du der Mensch, wer hat höhere Werte?«.
ISBN 3-89371-232-1 oder direkt beim Verlag
DAS WORT, Tel. 09391/504-130, vom Ausland: 0049/9391/504-130)
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