Ausgabe No.18 - Der geistige Revolutionär Christus
Oktober 2001

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No. 18
  Terror in Deutschland


Terror in Deutschland
Die Szene des Schreckens


Die Szene des Schreckens: Immer, wenn du dein Haus verlässt um zur Schule zu gehen, zur Arbeit oder zum Einkaufen, musst du um dein Leben bangen: Aus jedem Fenster, von jedem Flachdach, von jedem Turm herunter kann der tödliche Schuss fallen. Du musst dich an den Häuserreihen entlang ducken, um von den Schützen nicht bemerkt zu werden.

Du gehst immer nur ein paar Schritte, lauschst ein paar Minuten, schaust vorsichtig um die nächste Ecke, versteckst dich immer wieder in einem Häusereingang und tastest dich Straße für Straße vorwärts. Oft musst Du an Leichen vorbeigehen, Bekannte, Freunde und Verwandte, die weniger vorsichtig waren als du, erschossen aus dem Hinterhalt. Du bekommst Hunger. Schleichst zur nächsten Pommes-Bude, bestellst eine Tüte, zahlst, willst die Pommes entgegen nehmen - doch da schnappt die Falle zu: Deine Hand steckt in einem Fangeisen. Dann ein Schuss. Schmerz, dir wird schlecht. Du sackst zusammen... doch du willst leben, richtest dich unter Schmerzen auf, reißt die Hand aus dem Eisen, ein paar Finger reißen ab. Weg, nur weg! Du humpelst so schnell du kannst den Weg entlang, die Eingeweide hängen dir aus dem Bauch, Blut schwappt heraus, du verhedderst dich mit den Beinen in deinem eigenen Darm. Doch du willst leben, schleppst dich wie benommen weiter. An einem Parkrand lässt du dich ins Gebüsch auf den Boden gleiten. Gerettet? Da kommen sie: Schwarz, groß, die Zähne fletschend umstellen sie dich, bellen, knurren, sabbern und bellen lauter. Bis er kommt, der Töter. Er zieht die Flinte und setzt sie auf dich an, Mordlust in den Augen. Dann siehst du nichts mehr. Der Schuss ist gefallen - ein weiteres Opfer unter vielen.

Blutiger Horror in Wald und Flur


Eine plumpe Horror-Story aus einem schlechten Film? Nein, es ist der ganz alltägliche Terror in deutschen Wäldern. 15.000 Tiere werden jeden Tag allein in Deutschland von Jägern, Berufs- und Freizeit-Tötern umgebracht - das sind 10 Tiere in einer Minute. Die Waidmänner töten hinterhältig, feige und mit Vorliebe des nachts - eine Freizeitbeschäftigung, bei der ganze Tierfamilien ausgelöscht werden, bei der die Grünröcke junge Kitze und Frischlinge vor den Augen ihrer Mutter erschießen oder die hungrigen Tiere mit Futter anlocken um sie dann aus dem Hinterhalt abzuknallen, ist an Perversität kaum zu überbieten. Nur ungern wissen sie sich bei ihrem anrüchigen Treiben beobachtet, denn wenn bekannt würde, was bei der Jagd wirklich vor sich geht, wie lustvoll der Töter seinem Hobby frönt, wäre es wohl schnell vorbei mit der gesellschaftlichen Akzeptanz des Lustmordens. P.S. Um ihr Image vom "Heger und Pfleger der Natur" aufrechtzuerhalten, bedienen sich die Jäger dreier beliebter Lügen, die wir im Folgenden aufdecken:

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