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Wir sind junge
Urchristen und darum aus der Kirche ausgetreten.
Wir glauben, dass die Bergpredigt des Jesus von Nazareth keine Utopie
ist, sondern dass man sie im praktischen Leben anwenden und danach leben
kann.

Wir glauben, dass man keinen Pfarrer braucht, um zu Gott zu kommen, keinen
Sonntagsgottes-
dienst, keine Beichte und keine letzte Ölung. Wir glauben vielmehr, dass
man Gott näher kommt, indem man seine Mitmenschen achtet und auch mit
der Natur in Frieden lebt.

Wir glauben auch, dass Gott heute wie zu allen Zeiten durch Prophetenmund
spricht und uns in einer nie dagewesenen Klarheit den Weg in ein besseres,
gerechteres Leben aufzeigt. Dieser Weg ist genauso
einfach wie revolutionär. Er lautet wie vor 2000 Jahren: Versuche nicht,
deinen Nächsten zu änderen, sondern ändere dich selbst!

Mit Jesus von Nazareth gesprochen: »Ziehe den Balken aus dem eigenen
Auge« oder: »Was du willst, das dir der andere tut, das tu du ihm zuerst«.

Das ist Revolution im Sinne der Bergpredigt. Jesus von Nazareth ist
für uns der größte Revolutionär aller Zeiten, und darum trägt diese Zeitung
Seinen Namen.
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Gott
ja -
Kirche nein!
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